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Apple will australische Verbraucherschützer mit iPad-Rücknahmeangebot besänftigen

Nachdem die australische Verbraucherschutzbehörde ACCC (Australian Competition and Consumer Commission) bereits rechtliche Schritte gegen Apple eingeleitet hat, trifft das Unternehmen eilig Gegenmaßnahmen. Allen Käufern des neuen iPad (2½) wird die Rücknahme der Geräte zum vollem Kaufpreis angeboten, weil das Gerät das in der Werbung gemachte Versprechen nicht hält. Hintergrund ist, dass das iPad in der Werbung als 4G-Gerät angekündigt wird („iPad with WiFi + 4G“). Mit dem 4G-Netzwerk des australischen Unternehmens Telstra ist das iPad aber nicht kompatibel – was Apple wiederum Telstra anlastet. Man verweist darauf, dass es sich um einen globalen Standard handelt, gibt aber unter Apple.com (Fußnote 2 ganz klein, ziemlich weit unten) gleichzeitig an: „4G LTE wird nur in den Netzen von AT&T und Verizon in den USA und in den Netzen von Bell, Rogers und Telus in Kanada unterstützt. Datentarife separat erhältlich. Nähere Informationen sind beim jeweiligen Mobilfunkanbieter erhältlich“. Jetzt soll ein Gericht entscheiden, ob Apples Angebot einer Rücknahme schon reicht, um die Beschwerde der Verbraucherschützer aus der Welt zu schaffen. Wer sich in puncto LTE auf die Informationen der Deutschen Telekom verlässt, sollte übrigens auch auf der Hut sein. Zwar wird das neue iPad im Zusammenhang mit „web’n’walk Connect XXL“ als vergünstigtes Tablet angeboten und das enthaltene LTE hat laut Telekom bereits einen beachtlichen Ausbaugrad erreicht. Doch die klare Ansage „das neue iPad ist nicht in Verbindung mit unserem LTE nutzbar“ fehlt.  […]

By | März 28th, 2012|Internet-News|Kommentare deaktiviert für Apple will australische Verbraucherschützer mit iPad-Rücknahmeangebot besänftigen

Wie wichtig ist Siri für die Nutzer des iPhone 4s?

Der Business Insider schafft es wieder einmal das Unmögliche: Das Boulevard-Blog für Wirtschaftsthemen übernimmt aus dem Wall Street Journal Daten zur Siri-Nutzung, bringt diese Informationen in eine übersichtlichere Form (Bullet-Liste) und zieht dann aus diesen Daten eine Einschätzung, die viel treffsicherer erscheint als die des Wirtschaftsblatts. WSJ: Apples Siri gewinnt an Zugkraft – für manche Dinge („Apple’s Siri Gains Traction–For Some Things“) Business Insider: Apples iPhone 4-Assistent Siri wird kaum genutzt („People Are Barely Using The iPhone 4S’s Assistant, Siri“) Beide Seiten liegen vermutlich nicht ganz richtig, denn die Ergebnisse weisen keineswegs in eine eindeutige Richtung. Doch Eines kann als bestätigt gelten: Siri ist nicht die Revolution, als die diese Form der Sprachsteuerung schon dargestellt wurde. Die regelmäßige Nutzung hält sich in Grenzen, doch zugleich verzichtet nur ein eher kleiner Teil vollständig auf die Nutzung des Dienstes. Etwa die Hälfte (55%) der Apple-Nutzer ist mit Siri glücklich, nur ein knappes Zehntel (9%) ist von Siri enttäuscht. Das lässt Raum für Verbesserungen. 33% benutzen Siri täglich für Anrufe, um Texte zu senden oder um nach Informationen zu suchen; 26% verschicken täglich Mails mit Siri; 32% haben Siri noch nie benutzt, um Musik zu hören; 35% haben Siri noch nie benutzt, um ein Meeting zu planen; 55% sind zufrieden mit Siri; 9% sind enttäuscht von Siri 37% der iPhone 4s-Nutzer wünschen sich eine Sprachsteuerung für ihr TV-Gerät 20% wollen keine Sprachsteuerung für ihr TV-Gerät […]

By | März 27th, 2012|Internet-News|Kommentare deaktiviert für Wie wichtig ist Siri für die Nutzer des iPhone 4s?

Daten sind wichtig – aber was damit tun?

Neues von der Marktforscherfront: techCrunch berichtet über die Auftragsstudie des Werbeunternehmens DataXu, bei der 350 Entscheider aus den Bereichen „management, marketing, communications, digital, IT and social media“ befragt wurden. Das Ergebnis der Studie: 75% sind der Meinung, dass Daten ihrem Unternehmen dabei helfen werden, besser zu werden. Aber 58% geben an, nicht über die notwendigen Fähigkeiten und Technologien zu verfügen, um Marketing-Daten zu analysieren. Mehr als 70% geben an, dass sie schon bei Kundendaten aus dem gleichen Grund scheitern. Wer die Auftragsforschung kennt, wird kaum überrascht sein, dass DataXu just über genau die Fähigkeiten und Technologien verfügt, die diesen Unternehmen fehlen. Trotz dieses unglaublichen Zufalls würde man gerne die gleiche Studie bei Ermittlungsbehörden und Nachrichtendiensten wiederholen, die nach immer neuen Daten verlangen, aber auf Grundlage der bereits reichlich vorhanden Informationen nicht in der Lage sind, Kindermörder (Toulouse) oder Nazi-Killer (NSU) zu enttarnen. […]

By | März 27th, 2012|Internet-News|Kommentare deaktiviert für Daten sind wichtig – aber was damit tun?

Kondom oder Android?

Nett: Das Intercom Blog hat eine Tabelle erstellt, aus der man entnehmen kann, dass viele Bezeichnungen für Android-Geräte auch von der Latex-Industrie für Feingenopptes benutzt werden. Da es sich bei den Namen häufig um generische Begriffe (z.B. Desire, Sensation, Touch) handelt, ist die Doppelnutzung nicht so erstaunlich. Beachtlicher ist fast schon, dass Apple Markennamen wie „Quicktime“ (Quiektime?), „FireWire“ oder „iWork“ keine Verwendung als Gummi finden. Aber schön ist die Idee des Bloggers trotzdem. […]

By | März 27th, 2012|Find-Links|Kommentare deaktiviert für Kondom oder Android?

US-Handelsaufsicht fordert Datenschutzgesetze – und das wars auch schon

Im Zusammenhang mit einem Statusbericht zum Thema „Datenschutz in einer Ära des schnellen Wandels“ hat die US-Handelsaufsicht die Forderung nach stärkerer (gesetzlicher) Regulation in diesem Bereich unterstützt. Was heißt das? Zusammenfassend gesagt, sehr wenig. Greifbar ist die Empfehlung der US-Behörde, allgemeine Datenschutzgesetze einzuführen, die es bisher nicht gibt. Weiterhin werden Gesetze für die Datensicherheit verlangt, bei denen es beispielsweise auch um die Verpflichtung geht, die Verletzung der eigenen Sicherheit (Stichwort: Hacker-Angriff) mitzuteilen (Behörden, Kunden, Öffentlichkeit). Eine weitere Notwendigkeit besteht laut FTC darin, Gesetze für Daten Broker einzuführen. Im Klartext: Man hat (wieder einmal) erkannt, dass dieser gesamte Bereich so gut wie nicht geregelt ist, und dass die immer beschworene Selbstregulation nicht funktioniert. Mehr als eine allgemeine Empfehlung kann die Behörde aber nicht aussprechen. Sie liefert nur jenen Munition, die ebenfalls Gesetzen fordern, und das sind neben ein paar Bürgerrechtsorganisationen nicht viele. Ansonsten wird unter anderem ein Workshop für die zweite Hälfte des Jahres 2012 angekündigt, in der Probleme herausgearbeitet werden sollen, die sich aus dem umfassenden Tracking des Anwenders durch Plattform-Betreiber, Service Provider, soziale Netzwerke, Betriebssysteme und Browser ergeben könnten. Nach der dem Anschein nach akuten Forderung nach Gesetzen kündigt man also einen langen Marsch an, der mit der Problemdefinition beginnt. Alles klar? […]

By | März 27th, 2012|Internet-News|Kommentare deaktiviert für US-Handelsaufsicht fordert Datenschutzgesetze – und das wars auch schon

Heißes Thema, kein Gehalt

Das GadgetLab (Wired) ordnet das neue iPad (Version 3) hinsichtlich der Abwärme des Geräts ein und vergleicht die Werte mit anderen Tablets. Hintergrund: Hunderte von Presseberichten melden, das neue iPad werde zu heiß. Das Ergebnis von GadgetLab ist unspektakulär. Alle Geräte bewegen sich in einem sehr engen Bereich, der sich zwischen der Körpertemperatur eines Zombies (21°) und einer Tasse Kaffee (50°) befindet. Das Acer Iconia gibt 32,2° ab, das alte iPad 34,2°, das noch neue iPad 34,4° und das Asus Transformer Prime Tablet 36,9°. Das alles natürlich nur, solange der Benutzer nicht gleichzeitig Musik hört, nach Hamburg-Brumfeudel navigiert und dabei Tolstois Krieg und Frieden liest. Google News liefert dennoch auf die Suche nach „ipad temperature“ derzeit 542 Ergebnisse. […]

By | März 27th, 2012|Internet-News|Kommentare deaktiviert für Heißes Thema, kein Gehalt

Was macht Apples Cook im Reich der Mitte?

Apple-Chef Tim Cook weilt in China und – man stelle es sich vor – er hat die Presse nicht darüber unterrichtet, was er dort zu schaffen hat. Wo doch sein Amtsvorgänger (der mit der Nähe zur buddhistischen Lehre und dem Verhandlungsgeschick mit asiatischen Partnern) nie nach China zu reisen pflegte. Cook dagegen war als COO schon mehrfach in China und verhandelte zuletzt mit China Mobile. Denn in dem Netz des Mobilfunkanbieters werden zwar über 1 Million iPhones betrieben, aber die Geräte werden von China Mobile nicht verkauft und es gibt auch keine offizielle Genehmigung für den iPhone-Betrieb. Die dumme Frage sei gestattet: Wenn das iPhone sich auch ohne Genehmigung so gut verkaufen lässt, warum sollte der Apple-Cheffe dann eigens nach China fahren? Vielleicht – so munkeln andere -, weil er insgeheim einen Deal mit Baidu ausarbeitet, der wichtigsten Suchmaschine Chinas – und damit dem größten Konkurrenten Googles. Ob es stimmt, oder nicht. Die Gerüchte (mehr sind es wirklich nicht) ziehen Baidus Aktienkurs um fast 5% nach oben. […]

By | März 27th, 2012|Internet-News|Kommentare deaktiviert für Was macht Apples Cook im Reich der Mitte?

Beschäftigungsprogramm

Ein Video für alle, die behaupten, dass man es mit Gelassenheit, Geduld und einer Spur Hartnäckigkeit auch schafft. Das ist falsch. Man kommt nur etwas langsamer nicht ins Ziel.

By | März 26th, 2012|Find-Links|Kommentare deaktiviert für Beschäftigungsprogramm

ASCII-Wolke

… einfach mal angucken! […]

By | März 26th, 2012|Find-Links|Kommentare deaktiviert für ASCII-Wolke

Medienwissenschaftler will Facebook einen Hassschalter verpassen

Ein Wissenschaftler der Universität von Texas startet einen neuen Angriff auf Facebooks schöne, heile Welt, in der man alles „mögen“ („like“), aber nichts verabscheuen kann. Dean Terry (oder besser gesagt, einer seiner Studenten) hat mit EnemyGraph eine Facebook-Anwendung entwickelt, mit der man endlich auch Feinde markieren kann, oder alles Mögliche andere, was dem Anwender missfällt. Wozu im Fall des Wissenschaftlers Terry auch die „soziale Philosophie“ Facebooks gehört, die mit EnemyGraph kritisiert werden soll. Allerdings rechnet er auch damit, dass es nur wenige Wochen dauern kann, bis Facebook seine Anwendung sperrt. Denn sie muss laut Terry von dem Unternehmen als eine Art Gotteslästerung der sozialen Medien wahrgenommen werden, weil sie die Gemeinschaft nutzt, Konversation aufbaut und die Identität pflegt. Das klingt sehr verwissenschaftlicht, doch es ist durchaus erkennbar, dass Facebook es nur mag zu mögen. Ein Dislike-Button, wie er von Millionen Anwendern ausdrücklich gewünscht wird, wurde bisher ohne nachvollziehbare Begründung verwehrt. Wahrscheinlich ist das wirklich nur durch eine Philosophie zu begründen. Und zwar die, dass Werbebotschaften nur in einem zustimmenden, unterstützenden Kontext präsentiert werden sollten. Womit sich aversive Äußerungen von vornherein verbieten. Facebook kann zwar nicht verhindern, dass die Nutzer Dinge und Menschen auch negativ bewerten. Doch man gibt ihnen kein Werkzeug an die Hand, mit denen sie es auf Knopfdruck tun können. Womit nach Ansicht Terrys eine soziale Welt geschaffen wird, der wesentliche Aspekte der realen Welt fehlen. Denn die individuelle Identität und soziale Beziehungen definieren sich nicht nur durch Dinge, die man mag, sondern auch durch das Gegenteil. Was der Professor dabei aber augenscheinlich verkennt: Die soziale Welt Facebooks soll gar kein Abbild der Realität sein. Genau so, wie unterhaltende Fernsehserien meist so gut wie nichts mit dem realen Leben zu tun haben. Facebook wird vielmehr durch die Beschränkung auf das „Like“ genau zu dem, was die Anwender sich wünschen. Wer wollte schon ein Facebook, auf dem auch die Feinde miteinander vernetzt sind? […]

By | März 26th, 2012|Internet-News|Kommentare deaktiviert für Medienwissenschaftler will Facebook einen Hassschalter verpassen