Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
27. Februar 2007
Bereits seit Monaten wird diskutiert, ob das bisherige System des Digital Rights Managements eine Zukunft hat, und ob Musikunternehmen dazu übergehen, ihre Werke ohne Kopierschutz zu vertreiben. Eine kurze Bloomberg-Meldung relativiert diese Diskussionen. Wie es dort heißt, hat die britische EMI Group mit mehreren großen Online-Händlern - darunter auch Microsoft - über einen Vertrieb der Stücke ohne Kopierschutz gesprochen. Doch diese Gespräche wurden nun abgebrochen, weil keiner der Online-Händler auf die Bedingungen des Labels einging.
Die Kernforderung von EMI scheint es gewesen zu sein, dass die Online-Händler eine hohe Vorabzahlung an das Label leisten, um damit das Risiko des Deals abzufangen. Das wollte keiner der Händler akzeptieren, was wiederum nachvollziehbar scheint. Die Furcht, mit der Veröffentlichung in einem offenen Format (z.B. MP3) die eigene Geschäftsgrundlage zu verlieren, scheint bei den Labels tief zu sitzen. Und welches andere Unternehmen wollte dieses Risiko schon freiwillig übernehmen?
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