Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.
27. Februar 2007
ICANN hatte den Vertrag mit dem voraussichtlichen Sponsor der Domain, ICM, schon so gut wie abgesegnet. Doch dann wurde aus den Reihen verschiedener Regierungen Kritik geäußert und in den USA forderten christlich-konservative Gruppen die Gläubigen dazu auf, sich ebenfalls gegen .xxx auszusprechen.
Dabei hat die US-Regierung durchaus ein Interesse, dieses Reservat für Erwachseneninhalte zu schaffen. Doch genau das ist auch der Grund, warum die Rotlicht-Unternehmen dem Projekt skeptisch gegenüberstehen. Die Unternehmen müssen fürchten, dass die für sie gedachte TLD sich irgendwann zum Sperrbezirk mit umgekehrten Vorzeichen entwickelt.
Etwa in der Form, dass Porno-Anbieter nicht mehr freiwillig unter .xxx agieren können, sondern per Gesetz in diese Rotlicht-Ecke verbannt werden. Dann nämlich würde der Wunsch vieler Politiker endlich wahr, die gerne den gesamten Sektor abgrenzen und von öffentlichen Rechnern so weit als möglich abgrenzen möchten. Die Sperrung einer TLD wäre wesentlich effizienter als alle heutigen Filtermaßnahmen.
Wie berechtigt die Furcht vor dieser Entwicklung ist, bleibt dabei zwar strittig. Alle an der Entstehung der TLD interessierten Parteien bestreiten, dass es je zu einer solchen Zwangsansiedlung kommen könnte. Doch das scheint nicht genug, um das Misstrauen der Unternehmen zu entkräften.
Und so kann es jetzt kommen, dass die ICANN-Pläne für .xxx ein zweites Mal in der Schublade landen. Denn es war ICANNs Wille, diesen neuen Adressraum als "sponsored TLD" entstehen zu lassen, die auf die Nutzung durch eine bestimmte Community begrenzt wird. Das aber setzt voraus, dass diese Gemeinschaft auch hinter gesponsorten TLD steht. Was derzeit aber nicht zuzutreffen scheint.
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