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29. März 2007
Eine auf den ersten Blick sehr interessante Option, da sie beispielsweise die Gefahr des Klickbetrugs so gut wie ausschließt. Der Klick auf eine Google-Anzeige kostet nichts mehr, nur noch die erfolgte Handlung des Rezipienten auf der Seite des Werbetreibenden wird bezahlt.
Für die Mitglieder des Partner-Netzwerks birgt das jedoch die Gefahr sinkender Einnahmen. Denn eine - wie auch immer geartete Konvertierung ist meist eine höhere Hürde als der einfache Klick auf einen Werbe-Link. Doch dieser Befürchtung begegnet Google mit einer weiteren Neuerung: Bisher wurden Adsense-Partner strikt dazu angehalten, ihre Besucher nicht zum Klick auf die Anzeigen zu animieren.
Diese sehr strikt eingehaltene Regel wird nun aber aufgeweicht. Adsense-Partner sollen ihre Besucher zwar weiterhin nicht überdeutlich zum Klick auffordern. Doch sie dürfen beispielsweise die von den Werbekunden formulierten Sätze und Begriffe in eigene Empfehlungen einbetten. Dass es sich dabei um Werbe-Links handelt, erfährt der Anwender nur noch beim Mouse-Over über dem Link.
Um dieses Verfahren zu optimieren, können die Werbepartner die jeweils gewünschten Texte aus einem Pool von Angeboten fischen, die Google aufgrund einer kontext-basierten Auswahl für sie bereithält. Für die Einbettung der so ausgesuchten Begriffe gibt Google in einer Einladung an einen Adsense-Partner folgende sinngemäß übersetzte Empfehlung:
"Anzeigen die in der Site eingemixt werden und an prominenter Stelle platziert sind, zeigen bessere Leistung. Versuch' die Anzeigen in die Seite zu integrieren!"
Was Google hiermit sehr eindeutig empfiehlt, könnte sich für zumindest für deutsche "Publisher" als kritisch erweisen. Denn die Empfehlung läuft darauf hinaus, redaktionelle Inhalte und Werbung zu vermischen und damit das Trennungsgebot zu umgehen. Dass noch dazu die Kennzeichnung nur in einem Alternativ-Text erfolgt, der möglicherweise nicht für jedermann sichtbar wird, macht das Ganze hierzulande auch aus rechtlicher Sicht angreifbar.
Vor allem aber birgt das neue Modell die Gefahr, dass nun noch mehr als bisher Inhalte nur noch mit dem Ziel des höchsten Werbertrags gestaltet werden. Ob das einen Gewinn für das WWW bedeutet?
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