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30. April 2007
Auch vor Informationen der US-Regierung und ihren Verbündeten machte Young dabei nicht halt. So kommt es, dass unter Cryptome.org über George W. Bushs mutmaßliche Verwanzung berichtet wird, oder hunderte von Agenten des britischen Geheimdienstes MI6 enttarnt werden konnten. Aber auch Stasi-Informationen, die in Deutschland nicht veröffentlicht werden durften, fanden ihren Weg in das Cryptom-Archiv.
Doch mit diesem Archiv ist es jetzt möglicherweise vorbei, wenn Young keinen anderen Provider für seinen Dienst findet. Das jedoch könnte selbst in den USA problematisch werden, denn Young und die Cryptome-Inhalte sind weithin bekannt. Und es dürfte vielen Providern klar sein, dass auch ihnen Ungemach droht, wenn sie Young und seinen Server übernehmen.
Denn es ist anzunehmen, dass die Verio-Kündigung nicht grundlos, beziehungsweise aufgrund eines jetzt erst festgestellten Regelverstoßes erfolgte. Wahrscheinlicher ist es, dass behördliche Ermittlungen den Anlass zu dieser Kündigung gegeben haben. Häufig werden die bei solchen Ermittlungen angesprochenen Organisationen gleichzeitig aufgefordert, Stillschweigen über diese Ermittlungen zu bewahren.
Das würde die fehlende Erläuterung des Providers erklären. Sollte aber beispielsweise ein "National Security Letter" hinter der Kündigung Verios stehen, der normalerweise ein solches Schweigegebot enthält. so wäre Youngs Projekt zur Stärkung der Informationsfreiheit ein Opfer der Terrorismusbekämpfung geworden.
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