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26. Juli 2007
Die geforderte Verlängerung der Rechtsansprüche von heute 50 Jahren auf 70 beziehungsweise 95 Jahre wäre also vor allem den Unternehmen und den Top-Stars zugute gekommen. Gleichzeitig hätte diese Verlängerung eine Annäherung an US-Verhältnisse bedeutet, denn dort gilt für Musiker bereits ein Urheberrecht von 95 Jahren.
Die gescheiterten Befürworter der Verlängerung wollen ihre Ziele nun auf europäischer Ebene durchsetzen. Die geforderte Unterstützung durch die Regierung bei diesem Vorhaben wurde im Antwortschreiben (PDF) aber ebenfalls verweigert.
So zeigen sich die Musiker und Vertreter der Musikindustrie jetzt gleichermaßen enttäuscht. Für den Dachverband der Musikindustrie, IFPI, kommt die Ablehnung gar einer Enteignung gleich. "Einige der größten Werke britischer Musik werden bald den Künstlern weggenommen, die sie aufgeführt haben und den Unternehmen, die in sie investiert haben", meint beispielsweise IFPI-Chef John Kennedy. Andere Industrievertreter sehen die Musiker und Unternehmen zu Bürgern zweiter Klasse degradiert.
Das Mitleid der Verbraucher dürfte sich allerdings in Grenzen halten und das nicht nur, weil sie an der Ladenkasse die Folgen einer Verlängerung des Urheberrechts zu tragen hätten. Die öffentliche Kampagne der Musikindustrie dürfte auch ansonsten nicht immer das gewünschte Ergebnis, sondern vielmehr ablehnende Reaktionen erzeugt haben.
Für Missfallen sorgte beispielsweise, als 4.000 Musiker in ganzseitigen Zeitungsanzeigen eine Verlängerung forderten - und man danach feststellen musste, dass einige der demonstrierenden Musiker bereits lange verstorben waren.
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