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30. Oktober 2007
Dabei geht es um Folgendes: ICANN schreibt seinen Vertragspartnern zur Zeit noch die Führung einer Whois-Datenbank vor, aus der sich sich Besitzer, sowie administrativer und technischer Kontakt einer Domain ergeben. Diese Datenbank ist gilt einerseits als sehr wichtig, da beispielsweise im Fall von Gesetzesübertretungen sehr schnell Kontakt zu dem Inhaber aufgenommen werden kann.
Doch andererseits gelten Whois-Datenbanken - etwa im Sinne des Datenschutzes - als problematisch. Selbst Benutzer ohne kommerzielle Zielsetzung werden zur Offenlegung ihrer privaten Daten gezwungen. Und Spammer bedienen sich noch dazu der Daten, um ihren Werbemüll zu verschicken. Hinzu kommt, dass in der Whois-Datenbank meist nur Daten gesetzestreuer Anwender zu finden sind. Wer absichtlich gegen Gesetze verstößt, macht entweder falsche Angaben, beauftragt Bürodienste oder Anwälte, die als Kontakt dienen, oder nutzt die von vielen Registrars inzwischen kostenpflichtig gebotene Option der Anonymisierung.
Kurz: Das bestehende Whois System ist zu einer weitgehend unnützen Gefährdung geworden. So stellt sich grob vereinfacht die Situation dar, wie sie im Whois-Report ermittelt wurde. Das so skizzierte Dilemma ist aber so groß, dass die zuständige Arbeitsgruppe auch keine Empfehlungen im Sinne einer künftigen Whois-Policy formulieren kann.
Daher lautet der - vielleicht provokante - Rat im Bericht, die bestehenden Regelungen zu pausieren, ein "Sunsetting" zu veranlassen. Dann wären Registrars bis spätestens Ende 2008 nicht mehr gezwungen, Whois-Daten zu veröffentlichen. Ob es dazu kommt, ist aber eine andere Frage, denn es wird vielfach vermutet, dass diese Option nur aufgenommen wurde, um einen Paukenschlag zu erzielen, um die Beteiligten aufzuschrecken.
Links:
- Agenda des GNSO-Treffens in Los Angeles
- Aktuelle Version des Berichts (PDF)
- Artikel der New York Times
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