Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.
31. Januar 2008
Gerade wer mit niedrigpreisigen Artikeln handelt, muss unter der vermeintlichen Gebührensenkung leiden. Der Boston Globe macht das an einem Beispiel deutlich. Wer bisher Geldbeutel zu 25 Dollar verkaufte, zahlte eine Gebühr von insgesamt 1,91 Dollar , 60 Cent für die Auflistung und 1,31 Dollar Verkaufsanteil. Nach den neuen Regeln muss der Verkäufer nun zwar nur noch 55 Cent für das "Listing" zahlen. Doch dafür steigt der eBay-Anteil am Verkaufspreis von 5,25% auf 8,75%, was bei den Geldbeuteln Kosten von 2,19 Dollar bedeutet. Insgesamt zahlt der Käufer also 2,74 Dollar an eBay und damit fast 11% des Gesamtpreises.
Für den Geldbeutel-Verkäufer aber vor allem entscheidend: er zahlt jetzt 25% mehr als zuvor an das Auktionshaus. Bei dieser strukturellen Änderung der Preise sind allerdings die "Kleinen" auch besonders von der Gebührenänderung betroffen. Verkäufer hochpreisiger Artikel sowie die Festpreis-Händler kommen etwas besser davon.
Doch das war es ja auch, was der neue eBay-Chef John Donahoe angekündigt hatte. Der Bereich der "Fixed Price Listings" soll künftig mehr Aufmerksamkeit erhalten, gestärkt werden. Kein Wunder, denn eBay erzielt 80% seiner Einnahmen über die 20% der Top-Verkäufer. Diese Gruppe, die überwiegend mit Festpreisen handelt, wird von der Gebührenänderung dann auch am meisten profitieren. Zwar müssen auch sie die Erhöhungen der Gebühren mittragen.
Doch dafür wird ihnen jetzt auch ein Nachlass von bis zu 15% in Aussicht gestellt, wenn sie in ihren Bewertungen ("Detailed Seller Ratings") in allen Punkten gute Noten erhalten. Es soll sich für diese Gruppe also endlich lohnen, wenn die Kundschaft zufrieden gestellt wird.
Insgesamt gesehen bleibt aber das Fazit, dass die Gelegenheitsverkäufer gegenüber den Profi Sellern nun noch schlechter gestellt werden als bisher. Keine wirkliche Neuigkeit bei eBay, doch ein Trend, der den Wert von eBay auch für Käufer mindern kann. Denn hohe Gebühren erhöhen die Hürde, selbst etwas bei eBay zu verkaufen. Ein Rückgang der privaten Verkäufer dünnt gleichzeitig das Artikelangebot aus und senkt den Anreiz, "bei eBay zu suchen".
Gleichzeitig verschwindet damit ein Unterscheidungsmerkmal zum großen Konkurrenten Amazon, bei dem man auch günstig "Gebrauchtes" kaufen kann. Und dem man nachsagt, schon einige der großen eBay-Händler auf seine Seite gezogen zu haben.
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