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28. Februar 2008
So wurde Vizepräsident Dick Cheney im Jahr 2004 per Gerichtsbeschluss aufgefordert, Mails im Zusammenhang mit der Plame-Affäre auszuliefern. Der Name der früheren CIA-Agentin war auf bisher ungeklärte Weise Medienvertretern zugespielt worden, nachdem ihr Mann einen der wichtigsten Gründe des US-Präsidenten für die Invasion des Irak öffentlich als nicht existent enttarnt hatte.
Doch alle Mails, die im Büro des Vizepräsidenten zwischen dem 30. September und dem 6. Oktober verschickt wurden, sind verschwunden. Dieser Zeitraum deckt sich just mit den ersten, noch geheimen Untersuchungen des Justizministeriums, die in dieser Angelegenheit stattfanden. Zwar wurden nachträglich - nach einer umständlichen Zusammenführung der nach Angaben des Technikers "primitiv" und unsystematisch gespeicherten .pst Dateien (Personal Store, MS Exchange/Outlook) im Jahr 2005 - noch einmal 250 Seiten "produziert", die Cheneys Mitarbeitern und dem fraglichen Zeitraum zuzuordnen waren.
Aber der vom Untersuchungsausschuss befragte Techniker war nicht in der Lage, das Zustandekommen dieser Ausdrucke zu erklären. Ebenso ist unklar, ob diese Mails auch nur annähernd der Gesamtzahl der fehlenden Schreiben aus dieser Zeit entspricht. Wobei es insgesamt bezeichnend ist, dass erst im Jahr 2005 - also in der zweiten Amtszeit des Präsidenten - Anstrengungen unternommen worden waren, die Archivierung der Mails systematisch vorzunehmen und eine Prüfroutine einzuführen.
Was wohl die US-Börsenaufsicht SEC zu einem Unternehmen sagen würde, das in ähnlicher Weise seiner Archivierungspflicht nachkommt?
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