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Ganz allgemein sank die Zahl der verkauften CDs im letzten Jahr um 19% während zugleich der Online-Verkauf von Musikstücken um 45% anstieg. Auch die Zahl der Online-Käufer stieg um um ein Fünftel (21%) auf 29 Millionen. Doch strukturell sind es eher die die älteren Jahrgänge der 36-50jährigen, die für diesen Zuwachs verantwortlich sind.

Die jugendlichen CD-Verweigerer sind auch im Online-Handel keine große Stütze. Für die Musikindustrie stellt sich damit die Frage nach den künftigen Käufern, denn im Jahr 2006 wurden 15% der CD-Käufe von Jugendlichen getätigt. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 10%. Der Anteil der Jugendlichen, der bei der NPD-Studie angegeben hatte, illegale Tausch-Sites zu besuchen, ist im gleichen Zeitraum mit 19% zwar konstant geblieben.

Doch das Ausmaß der Nutzung dieser Sites scheint bei den Jugendlichen stark gestiegen. Einige gaben bei der Befragung an, mehr als 3.000 Musikstücke pro Jahr über die Börsen zu beziehen. Wobei man wohl bedenken muss, dass diese Fragen sicherlich von vielen Befragten aus Furcht vor Nachstellungen nicht wahrheitsgemäß beantwortet wurden.

Das alles sind keine guten Vorzeichen für die Zukunft insbesondere der vier großen Labels. Und es wird nachvollziehbar, warum die Branche in den letzten Monaten Änderungen in ihrem Vertriebsmodell vornahm, die in den Jahren zuvor als absolut undenkbar abgeschmettert worden waren. Wer hätte beispielsweise 2006 geglaubt, dass schon 2007 nicht DRM-geschützte MP3-Dateien in den Online-Handel kommen werden?

Diese radikalen Neuerungen lassen darauf schließen, dass bei den Musik-Strategen Panik ausgebrochen ist. Und die von NPD vorgelegten Zahlen lassen diese Panik berechtigt erscheinen, denn die Jugend als Hauptzielgruppe der Musikindustrie scheint sich zumindest von den konventionellen Vertretern der Musikindustrie und ihren Methoden abzuwenden.

Wobei man zu diesen Methoden zählen muss, die eigene Kundschaft in den letzten Jahren mit Drohungen, strafrechtlicher Verfolgung, Klagen, Abmahnungen, übertriebenen Schadensersatzforderungen und allgemeiner Geringschätzung vergrätzt zu haben.

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