Räucherstäbchen bei indilaya.de
Indische und tibetische Räucherstäbchen, Räucherkegel, Dhoop Sticks, Räucherwerk, Zubehör und vieles mehr...
29. Mai 2008
Mit "Welle" meint Schmidt in erster Linie eine neue Einnahmequelle. Web 2.0 war beziehungsweise ist zwar auch eine Welle, aber eine weit weniger lukrative. Die mobile Werbung dagegen soll die Kassen füllen. Schmidt erwartet, dass die mobile Werbung in einigen Jahren mehr Umsatz bringen wird als die Werbung im "PC-Internet".
Vor diesem Hintergrund wird man wohl auch Android in erster Linie als Plattform für Online-Werbung sehen müssen. Und von daher ist es auch ganz interessant zu beobachten, wie dominierend Google Maps und Street View in das User Interface von Android integriert sind - selbst wenn es sich dabei nur um eine Demo für die Konferenz handelt.
Wie man auf der Fotostrecke von CNet erkennt, ist die Android-Benutzeroberfläche in zwei Bereiche unterteilt. Oben findet man neben Standardanwendungen (Wecker, Rechner, Kamera etc.) auch die Online-Anwendung Browser, IM-Client und GMail (nicht zu verwechseln mit gmail.de, "G-mail - und die Post geht richtig ab").
Im unteren Bereich dagegen findet man eine Schnellwahl, in der sich neben den Kontakten auch Icons für Street View, Maps und Browser befinden. Es mag jetzt sein, dass dieser hohe Stellenwert für Street View auch durch ein neues Android-Feature bedingt ist. Denn eine neue Kompass-Funktion und ein Beschleunigungsmesser beleben die Street View. Dreht man sich, so wird auch die Perspektive bei Street View geändert (vgl. Video).
Doch auch diese Neuerungen zeigen im Grunde nur, wie wichtig Maps und Street View für Googles Pläne sind. Android sieht im im übrigen ja auch "Location-based Service APIs" vor, mit denen beispielsweise auch GPS-Daten verarbeitet werden können. Man darf daher annehmen, dass auch die Werbekonzepte der Suchmaschine regionale Informationen sehr viel stärker berücksichtigen werden.
Googles Vision ist es möglicherweise, dem künftigen Verbraucher eine Art Navigationssystem für das urbane Shopping an die Hand zu geben.
Doch vielleicht gehen diese Spekulationen auch zu weit. Schließlich ist Android als Open Source-Projekt angelegt und wenn es erst einmal aus der Entwickler-Gemeinschaft so viel Unterstützung erhält, wie Google es sich wünscht, dann können solche Pläne auch geändert werden. Außerdem muss Google bekanntlich gerade im Fall von Street View in einigen Weltgegenden noch diverse juristische Hürden nehmen. Auch das könnte einige der Werbepläne Schmidts noch durchkreuzen.
Links:
- Google I/O
- FAZ Gespräch
- CNet Fotostrecke
- CNet Bericht
- Location-based Service APIs
- Video der Kompass-Funktion
| < Neuere | Ältere > |
|---|




