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Jim Louderback, verantwortlich für den Dienst, berichtet im Blog von Revision 3 ausführlich über die den Vorfall. Seinen Angaben nach stellt sich der Angriff als eine Art Fahrlässigkeit dar, der allerdings schon ein vermutlicher Rechtsbruch vorausging.

Der Hintergrund des Angriffs ist es, dass Revision 3 für die Distribution von Videos auf Bit Torrent setzt. Alle Videos des Dienstes werden dabei legal angeboten, von der Verbreitung von Raubkopien will man weiten Abstand halten. Diesen guten Leumund des Dienstes hat sich Media Defender aber zunutze gemacht und eigene Tracker auf dem Tracker Server des Dienstes eingeschleust.

Dies offenbar unter Ausnutzung einer Schwachstelle im Sicherheitskonzept, in jedem Fall aber ohne Wissen und Zustimmung von Revision 3. Die Tracker dienten dazu, den illegalen Bit Torrent-Tausch durch wertlose Tausch-Angebote zu "vergiften". Eine bekannte Strategie des Unternehmens.

Bei Revision 3 entdeckte man in der letzten Woche das Problem und entfernte mehrere tausend der "faulen Eier". Doch die Server von Media Defender versuchten weiterhin die Tracker zu kontaktieren und weil dies nicht gelang, wurde Revision 3 mit SYN-Paketen bombardiert. Was schließlich nicht nur den Tracker Server sondern auch den Web und Mail Server in die Knie zwang.

Nun untersucht das FBI den Vorfall, denn Denial of Service-Attacken fallen in den Bereich der Computer-Kriminalität. Eine Bestrafung des Unternehmens scheint allerdings wenig wahrscheinlich. In der Vergangenheit hat Media Defender auch schon gezielt und absichtsvoll Denial of Service Attacken benutzt, um Piraten-Server oder Rechner von Kritikern zu behindern. Eine Bestrafung ist es aber auch in diesen Fällen nicht gekommen.


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