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Genauer gesagt, will Google im Rahmen des Projekts sein Adsense-Werbenetzwerk einsetzen, um Mini-Clips dieser Cartoon-Serie zielgruppengerecht zu verbreiten. Wie die Serie "Family Guy", die überwiegend von jungen Männern rezipiert wurde, sollen auch die Cavalcade-Clips auf entsprechenden Sites eingeblendet werden.

Man kann sich diese Clips wohl als Entsprechung zu den in US-Zeitungen üblichen Comic-Serien vorstellen, denn innerhalb weniger Sekunden soll eine abgeschlossene Episode präsentiert werden. Im Unterschied zu den Zeitungs-Comics sollen die Clips aber zusätzlich Werbeaussagen transportieren. Entweder in Gestalt von Werbe-Fußnoten, oder auch beispielsweise als "Sponsored by" Informationen.

Solche Video-Werbeformen sind inzwischen von YouTube oder auch anderen Anbietern bekannt. Erstmals aber soll für diese Zwecke die teure TV-Produktion eines berühmten Filmemachers nur für diese Zwecke eingesetzt werden. Man erwartet dabei wohl auch eine Wiederholung des Erfolgs, den Fox mit Family Guy hatte. Denn diese Serie wurde zwar im Jahr 2000 und dann nochmals im Jahr 2002 wegen zu geringer Zuschauerzahlen abgesetzt. Doch die hohen DVD-Verkaufszahlen führten 2005 zu einer nochmaligen Wiederaufnahme ins Programm - ein Novum in der Fernsehgeschichte.

Das große Interesse einer bestimmten Zielgruppe, die für die Werbeindustrie hoch interessant ist, dürfte wohl auch bei dem Google-Projekt im Mittelpunkt stehen. Da zumindest vorläufig kein anderer Distributionsweg vorgesehen ist, erhofft man sich von den Werbekunden ein sonst ungewohntes Verhalten: Sie sollen auf der Suche nach neuen Episoden die Seiten der Adsense-Partner besuchen.

Wobei dieser Plan vermutlich noch einen anderen Nebeneffekt anstrebt: Fans von MacFarlanes Produktionen werden die Cavalcade-Episoden nur zu Gesicht bekommen, wenn sie vorhandene Werbefilter deaktivieren. Schon alleine das müsste es aus Sicht Google von wert, in eine teure Trick-Produktion zu investieren. Denn wer beispielsweise Firefox in Verbindung mit der Erweiterung Adblock Plus benutzt, wird Google-Werbung kaum mehr kennen.



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