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29. Juli 2008
Darin heißt es, dass der erste Google-Index im Jahr 1998 gerade 26 Millionen Seiten umfasste, und dass seine Größe bis zum Jahr 2000 auf eine Milliarde Seiten anstieg. Für den heutigen Index wird gar keine Größenangabe gemacht. Dafür heißt es, die Zahl der verarbeiteten Links sei inzwischen auf eine Billion (1.000.000.000.000 ) angestiegen. Die Zahl der Links soll dabei noch viel höher sein, wenn bei den verlinkten Seiten auch jene mitgezählt werden, die einfach nur Kopien des gleichen Inhalts darstellen.
Erst nach dem Ausschluss dieser Dubletten sei man auf die Zahl von einer Billion "einzigartiger" URLs gekommen. Was aber nicht heißt, dass alle diese URLs auch indexiert werden müssen. Das wäre auch wenig sinnvoll, wenn man etwa an den Link in einem persönlichen Kalendarium denkt, der heute auf den nächsten Tag verweist - und morgen wieder.
Die Indexierung erfolgt laut Google auch nicht mehr wie früher in abgeschlossenen Zyklen, sondern vielmehr kontinuierlich. Das bedeutet unter anderem, dass die Gesamtheit der Web Links ("web-link graph") mehrfach täglich neu berechnet wird.
Diesen wenig konkreten Angaben Googles stellte cuil nun gestern die Angabe von über 120 Milliarden indexierten Seiten gegenüber. Dieser Index ist damit laut cuil "drei Mal größer als jener von Google und zehn Mal größer als der Index Microsofts". Doch an dieser Angabe kommen Zweifel auf, wenn man die Angaben auf den Ergebnisseiten vergleicht.
Sucht man bei beiden Suchmaschinen nach dem Buchstaben "a", so liefert Google fast 20 Mal mehr Ergebnisse als cuil. Gibt man etwas komplexere Suchbegriffe ein, so nähern sich die Zahlen häufig an (z.B. "exploit" 38 Mio bei Google, 46 Mio bei cuil). Sucht man dagegen nach einzigartigen Begriffen und typischen Verschreibern wie etwa "Hemoriden", liefert cuil fast fünf Mal mehr Ergebnisse als Google.
Woraus man am ehesten ableiten kann, dass auch die Zahlen auf den Ergebnisseiten nicht als Indikator für die Index-Größe taugen.
Wahrscheinlicher ist es, dass die Index-Größe an sich eine vollkommen uninteressante Angabe ist, die nur eine extrem geringe Aussagekraft hat. Denn schließlich zählt nicht, wie viele Seiten ein Index umfasst, sondern wie bei der Indexierung die Spreu vom Weizen getrennt wird. Höhere Aussagekraft als die Index-Größe hat daher die Zufriedenheit der Benutzer und sie ist auch leichter messbar.
Gerade in diesem Punkt wird cuil wohl erst noch etwas aufholen müssen. Was zu diesem Zeitpunkt aber auch kaum anders zu erwarten ist.
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