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28. August 2008
Dieser hatte sich mit seiner Bank zerstritten, weil es zu einer Uneinigkeit bezüglich einer Reiseversicherung gekommen war, die der Kunde als kostenlose Beigabe zum Konto erhalten hatte. In Folge dieser Auseinandersetzung wählte er als Passwort "Lloyds is pants", was man mit "Lloyds ist grottenschlecht" übersetzen könnte.
Doch als er versuchte, dieses Passwort am Telefon zu benutzen, wurde er abgewiesen. Das Passswort stimme nicht mit dem auf dem Bildschirm überein, hieß es. Auf der Bank erfuhr er dann, dass sein Passwort zu "no it's not" geändert worden war. Seine Bitte, wieder das alte Passwort einzutragen, wurde abgewiesen, es sei nicht angemessen beziehungsweise geeignet.
Auch die Änderung auf "Lloyds is rubbish" ("Müll") wurde ihm verwehrt, weshalb er sich dafür entschied, den Konkurrenten der Bank zu loben "Barclays is better". Doch auch dieses Passwort wurde nicht akzeptiert. Die Begründung lautete nun, man dürfe nur ein Wort als Passwort verwenden. Also bot er "Censorship" ("Zensur") als Passwort an, was man in bester Monty Python-Tradition mit der Angabe verweigerte, das Wort dürfe maximal sechs Zeichen lang sein.
In einer Stellungnahme entschuldigte sich Lloyds inzwischen bei ihrem Kunden. Der fragliche Mitarbeiter sei nicht mehr bei der Bank angestellt. Was eigentlich schade ist, denn Banken sind selten so unterhaltsam.
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