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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Wie es in dem Bericht weiter heißt, hat das Ermittlungsverfahren auch schon recht konkrete Züge angenommen, denn es wurden "Büros und Privatwohnungen in Eschborn, Frankfurt und in der Schweiz" durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen 23 Personen sowie 16 Firmen, wobei die Unternehmen 14 Web Sites mit Abofallen betrieben haben sollen.

Auf den Sites der einschlägigen Vetreter dieser Gattung ist bislang allerdings keine Änderung festzustellen. Doch das hat nicht unbedingt etwas zu bedeuten. Wichtiger scheint die Klärung der Frage, ob eine Verbindung zwischen dem Inkassounternehmen und den Betreibern von Diensten wie Nachbarschaftspost.com besteht. Eine Beziehung, die über die reine Auftragsannahme hinausgeht.

Der Ausgang dieser Ermittlungen dürfte jedenfalls die Betroffenen interessieren, weil das Inkassounternehmen in vielen Fällen den einzigen greifbaren Kontakt zu den dahinter stehenden Unternehmen liefert. Mit Adressangaben in Dubai oder auf den British Virgin Islands ist ansonsten recht wenig anzufangen. Aber darum werden solche Adressen ja auch angegeben.

Etwas traurig an den Mitteilungen des hr ist ansonsten, wie lange es dauerte, bis die Frankfurter Staatsanwaltschaft überhaupt aktiv wurde. Immerhin ist alleine der Fall der Nachbarschaftspost.com bereits seit März bekannt. Bei der Staatsanwaltschaft sollen im Zusammenhang mit den aktuellen Ermittlungen über 10.000 Anzeigen eingegangen sein, während man vermutet, dass das Inkassounternehmen "in zwei Wochen 30.000 Briefe verschickt".

Wäre da nicht schon früher ein genauerer Blick der Staatsanwaltschaft nötig gewesen? Oder, wenn es an rechtlichen Grundlagen mangelt, eine etwas intensivere Beschäftigung von Seiten des Gesetzgebers?


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