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Eine "Handvoll" kleinerer Zeitungen haben nach Angaben der New York Times die gleiche Entscheidung getroffen. Doch unter den überregionalen Qualitätszeitungen ist der Christian Science Monitor die erste Zeitung, die diese Entscheidung wagt.

Die Gründe dürften allerdings auch den anderen Verlagen bestens bekannt sein: Die Kosten einer gedruckten Ausgabe sind gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten nicht einfach zu stemmen. Werbegelder fließen ins Internet ab und vor allem das junge Publikum ist mehr an der aktuelleren Berichterstattung aus dem Computer interessiert als an einem Stück totem Holz.

Der Schritt des CSMonitor.com wird daher von den anderen großen Verlagen sicher mit großem Interesse verfolgt. Denn wie das Blatt schätzt, lassen sich mit der Aufgabe des Drucks bis zu 2 Millionen Dollar jährlich einsparen. Allerdings bringt die Online-Ausgabe bisher noch nicht genügend Einnahmen, um diesen Schritt zu finanzieren. Gerade 1,1 Millionen Dollar an Online-Werbeeinnahmen werden in diesem Jahr erwartet. Dem stehen 12,5 Millionen Dollar alleine an Personalausgaben gegenüber.

Unrentabel war die Produktion zwar auch schon bisher. Doch der bisher größte Geldgeber, die "First Church of Christ, Scientist", will das Blatt ab dem kommenden Jahr auf eigenen Füßen stehen sehen. Das kann dann nur bedeuten, dass die bisherigen Print-Abos auch online übernommen werden, um die Einnahmen zu erhöhen. Doch kostenpflichtige Online-Publikationen hatten bisher nur selten Erfolg. Selbst das Wall Street Journal hat mit dieser Finanzierungsform zu kämpfen.

So bleibt die Frage, wie das Projekt der Tageszeitung "online only" in der Praxis bestehen soll. Der Monitor war aber auch in der Vergangenheit schon immer ein Vorreiter und lieferte beispielsweise einer der ersten Online-Ausgaben sowie eine der ersten PDF-Versionen und auch einen der ersten RSS-Feeds. Man sollte also den für April 2009 angekündigten Schritt nicht von vornherein für gescheitert erklären. Vielleicht wird noch eine Überraschung folgen.


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