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30. Oktober 2008
Tatsächlich scheinen die Artikel beziehungsweise "Knols" häufig nur Kopien von Wikipedia-Beiträgen zu sein, oder die Autoren entlehnen große Teile ihrer Texte bei Wikipedia. Die Verlockung dazu ist groß, weil Google eine Beteiligung an den Werbeeinnahmen in Aussicht stellt. Und es ist leicht, die Texte der Wikipedia zu übernehmen, da es bisher keine rechtlichen Schritte gegen solche Übernahmen gab.
Obwohl die rechtliche Situation einer solchen Übernahme durchaus kritisch ist, wie ausgerechnet der Knol eines Wikipedia-Autors zeigen kann. Allerdings wäre es wahrscheinlich schwierig, für den deutschen Urheber eines Wikipedia-Artikels, eine Verletzung seiner Urheberrechte durch einen Knol-Autor nachzuweisen. Zunächst einmal müsste er seinen eigenen Rechtsanspruch belegen können und nachweisen, der alleinige beziehungsweise hauptsächliche Autor eines Wikipedia-Artikels zu sein. Dann müsste er den Autor des unter knol.google.com abgelegten Artikels ausfindig machen. Was vermutlich eine Subpoena (Verfügung) eines US-Gerichts erforderlich macht, solange keine ladungsfähige Adresse angegeben wird.
Kopien von Wikipedia-Artikel sind unter diesen Bedingungen wohl kaum zu verhindern, wenn Google nicht selbst aktiv wird. Das geschieht bisher aber nur eingeschränkt. Google überprüft zwar Ähnlichkeiten zwischen Knol und Wikipedia. Doch das endet meist mit der Angabe im Knol-Artikel, dass mutmaßlich ein bestimmter, prozentualer Anteil des Knol von Wikipedia übernommen wurde.
Für
Wikipedia ist das bislang vermutlich kein Problem, solange
Wikipedia-Artikel wie bisher oft in Spitzenpositionen bei den
Google-Ergebnissen ausgegeben werden. Kritisch wird es aber
vermutlich dann, wenn Knol diese Rolle bei Google übernehmen
sollte und die Suchmaschine vornehmlich Knols als Top-Ergebnisse
liefert. Das würde Googles Werbeinnahmen zwar erhöhen, aber die Qualität der Ergebnisse in Frage stellen. Was Google wohl wichtiger ist?
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