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Diese Entscheidung war damit begründet worden, dass der leitende Direktor des Unternehmens wegen Kreditkartenbetrugs und anderer Delikte verurteilt wurde. Wird eine Führungsperson in diesem fall nicht ausgewechselt, ist das ein Verstoß gegen den Registrar-Vertrag.

Laut EstDomains sollte der Chef des Unternehmens aber bereits im Januar ausgetauscht werden. Diese Personalentscheidung stand also schon vor seiner Verurteilung im Februar fest. Dann sei dieser Wechsel aber aus nicht näher beschriebenen juristischen Gründen verschoben worden. Inzwischen habe dieser Direktor ein Berufungsverfahren beim Höchsten Gericht des Landes beantragt. Eine Kopie des Berufungsantrags in estnischer Sprache hängt dem Schreiben an.

Nach diesem Berufungsantrag sei seine Entlassung aus der Position bei EstDomains weiter aufgeschoben worden. Nichtsdestotrotz habe der Manager am 25. Juni seinen Rücktritt erklärt und sei nicht mehr im Amt. Eine Mitteilung über den Wechsel im Management an die ICANN habe man nicht für notwendig gehalten, weil diese Benachrichtigung im Registrar-Vertrag nicht ausdrücklich verlangt wird.

"Möglicherweise haben wir etwas übersehen. In diesem Fall bitten wir höflich um Entschuldigung. Gleichwohl möchten wir Sie auffordern, uns den entsprechenden Passus des Vertrags zu benennen". Weiterhin fordert man ICANN nun dazu auf, die in Punkt 5.4 des Vertrags vorgesehene Erneuerung des Vertrags zu prüfen. "Beste Grüße", EstDomains.

Die Entscheidung der ICANN, die De-Akkreditierung nach diesem Schreiben aufzuheben, hinterlässt keinen besonders guten Eindruck. Entweder, die zuvor getroffene Entscheidung der ICANN basierte wie in dem Fax geschrieben auf falschen Tatsachen, wie etwa einem noch nicht rechtskräftigen Urteil, oder die Informationen der ICANN waren richtig und EstDomains sagt die Unwahrheit.

Im ersten Fall müsste man ICANN vorwerfen, den Vertrag fahrlässig in Frage gestellt zu haben, ohne die Fakten genau zu prüfen. Im zweiten Fall dagegen wären die Informationen des Registrars trotz des fehlenden Wahrheitsgehalts akzeptiert worden und ICANN hätte wider besseres Wissen die De-Akkreditierung eines unter Betrugsverdacht stehenden Unternehmens aufgehoben.

In beiden Fällen kommt man nicht umhin, das Vorgehen der ICANN als dilettantisch zu bezeichnen und nicht im Interesse jener Domain-Inhaber, die ihre Registrierung zu seriösen Zwecken vorgenommen. Davon sollte es unter den 281.000 Domains von EstDomains wohl auch einige geben.

 

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