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19. Dezember 2008
Klagen dieser Art sind möglich und waren in den letzten Jahren auch häufiger zu beobachten. Die Kläger stützen sich dabei nach angelsächsischem Recht auf eine Gerichtsentscheidung aus dem Jahr 1848, die damals der Herzog von Braunschweig erringen konnte. Allerdings konnte Dow Jones als Herausgeber des Wall Street Journal vor drei Jahren in einem weiteren Fall eine Klageabweisung erreichen, weil der fragliche Artikel nur fünf Mal auf britischem Boden abgerufen worden war.
Doch der für die aktuelle Entscheidung zuständige Richter will keine Klageabweisung aufgrund der geringen Reichnweite akzeptieren. Laut seiner Entscheidung muss erst der Vorwurf in der Sache geprüft werden. Dann kann das Gericht immer noch die Entscheidung treffen, ob die Zahl der Leser eine Klage wegen Verleumdung rechtfertigt. Man kann allerdings schon jetzt davon ausgehen, dass der Schadensersatzanspruch auf dieser Grundlage erwartbar niedrig sein wird. Niedriger jedenfalls als die Kosten des Gerichtsverfahrens.
Den Vorwurf, dass durch die Annahme des Falls das "Forum Shopping" gefördert wird, lässt der Richter ebenfalls nicht gelten. Auch wenn er zugeben muss, dass es keine Möglichkeit gibt, diese Gefahr zu vermeiden. Kritiker solcher Verfahren gehen davon aus, dass es durch die gewissermaßen freie Wahl des Gerichtsstandortes möglich wird, gegen Medien in Großbritannien zu klagen, weil dort strengere Gesetze bezüglich der Ehrverletzung durch Medien gelten.
Im aktuellen Fall geht es übrigens um die Klage des gebürtigen Griechen Yanni Alexis Mardas, der von den Beatles mit der Leitung von "Apple Electronics" betraut worden war. Das Unternehmens sollte unter anderem Konsumelektronik wie etwa ein Radiogerät in Apfelform auf den Markt bringen, scheiterte aber an demselben.
Der Fernsehelektriker Mardas konnte das Vertrauen von John Lennon errungen, weil er dem Musiker (laut Wikipedia) eine "Nothing Box" baute. Dieses Gerät mit zufällig blinkenden Leuchten starrte Lennon unter LSD-Einfluss stundenlang an. Später führte Lennon für Mardas den Namen "Magic Alex" ein. In der Tribune wurde Mardas als "angeblicher Erfinder und Scharlatan" charakterisiert, der zum Beatles Insider wurde.
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