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Dieser Angriff, über den der Blogger selbst berichtet, hat offenbar nicht nur sein Antlitz, sondern auch seine Seele getroffen. Wer der Angreifer war, der gestern in dunklem Anzug auf ihn zurollte und den Arrington erst für einen weiteren StartUp-Schleimer auf der Suche nach kostenloser Publicity hielt, verschwand unerkannt in der Menge der Konferenzbesucher. Der Blogger zeigt auch gar kein großes Interesse an der Person und am Motiv des Manns, der sich als wahrhaftiger Schleimer erwies.

Stattdessen lässt sich Arrington jetzt über die Schlechtigkeit der Journalisten, der Blogger und vor allem aber der eigenen Leser aus, die in den Kommentaren bei techCrunch die "schrecklichsten Dinge sagen, zu denen ein menschliches Wesen in der Lage" ist. Das schlabbrige Projektil des Münchner Angreifers hat ihm den Rest gegeben und er will im Februar erst einmal Abstand von der Schreiberei nehmen.

Die Kommentarfunktion für sein vorerst letztes Posting hat er auch deaktiviert. Er will seinen Frust kundtun, aber keine Reaktionen darauf hören, "geht alle weg, habt ihr es auch alle gehört?".

Nüchtern betrachtet geht Arrington nun erst einmal für den Februar in Urlaub. Was sicher kein Fehler ist, denn er hat nicht erst seit München den Alpha-Blogger-Blues. Schon zwei Tage vorher hat Arrington den Abschiedsbrief von "Sunshine Megatron" übernommen, dem Macher von "T-Shirt Hell". Auch der hat die Nase voll von Leuten, die sich bei ihm über die Texte auf seinen Hemden beschweren.

Leute, die einfach nicht erkennen wollen, dass Aufdrucke wie "Es ist nicht schwul, wenn du sie anschließend verdrischst" oder "Verhaftet schwarze Babies, bevor sie Kriminelle werden" eine "lustig verpackte sozialkritische Botschaft" enthalten. Auch Megatron - beziehungsweise Aaron Landau Schwarz, wie er wirklich heißt, - hat es gesteckt - und damit Arrington zum Nachdenken gebracht.

Immerhin bezeichnet er den Brief des Hemdenverkäufers als "großartiges Template" für den Fall, dass techCrunch von ihm dicht gemacht wird. Wobei sich der Eindruck aufdrängt, dass diese beiden sensiblen Seelen es mit dem Selbstmitleid vielleicht ein wenig übertreiben. Schließlich kann Arrington auch kräftig austeilen, wie er schon mehrfach gezeigt hat. Solange es nicht gerade um Google geht, ist keiner vor seinen spitzen Kommentaren sicher.

Auf techCrunch Parties soll er sogar schon selbst Hand angelegt haben, wenn es darum ging, unerwünschten Gästen das Loch zu zeigen, das der Schreiner gelassen hat. Und peinlichere Angriffe als den in München gab es allemal. Nicht nur in den Kommentaren.

Hat ihn nicht die New York Times in einem "besorgten" Beitrag als typisches Beispiel für einen Blogger vorgeführt, der aufgrund notorischen Bewegungsmangels verfettet? Das fand die halbe Blog-Welt damals zum Kringeln und Arrington selbst hat es damals auch mit einem Lachen weggesteckt. Ein Prolet im schwarzen Anzug dagegen macht ihn lebens- beziehungsweise schreibmüde. Vielleicht braucht der Blogger einfach nur Urlaub. Er soll ihn haben.


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