Räucherstäbchen bei indilaya.de
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26. Februar 2009
Sei es aufgrund nationaler Sperren unerwünschter Inhalte oder aufgrund des Geo-Lokalisierungszwangs für urheberrechtlich geschützte Inhalte: Es ist nicht zu übersehen, dass das World Wide Web gewisse Balkanisierungs-Tendenzen zeigt. Um nun zumindest bestimmen zu können, ob es sich um regional begrenzte oder globale Zugangssperren handelt, wurde mit dem Herdict Web eine Melde- und Kontrollstelle geschaffen. Wer möchte, kann diese Meldefunktion auch in Form einer Firefox-Erweiterung integrieren.
Allerdings leidet das Angebot in seiner jetzigen Form noch unter einigen Schwächen. So unterscheidet die Herdict-Meldestelle nur zwischen "accessible" und "inaccessible". Bei den leider sehr häufigen Problemen beispielsweise eines gelöschten Kundenkontos, einer überschrittenen Traffic-Grenze oder eben eines urheberrechtlich begründeten Besuchsverbotes (z.B. Hulu.com) greift diese Dichotomisierung nicht. Die Sites sind zwar technisch erreichbar (accessible), Inhalte werden aber dennoch keine geliefert.
Trotzdem ist der Ansatz Zittrains bemerkenswert. Denn eine globale Meldestelle macht es möglich, Brennpunkte des Sperr-Unwesens weltweit sichtbar zu machen. Oder auch auf nationaler Ebene, wenn beispielsweise einzelne Provider sich freiwillig bereit erklären, Dienste wie etwa ThePirateBay.org zu sperren.
Ein grundsätzliches Problem hat das Herdict-Konzept aber auch in diesen Fällen: Wie sollen Sperren gemeldet und wahrgenommen werden, wenn ein Provider oder eine Regierung sich entschließt, den Auftritt der Meldestelle zu sperren?
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