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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Was genau sie damit meint, geht aus dem Posting kaum hervor, sie spricht eher oberflächlich von schnelleren Entscheidungen, der Entfernung "notorischer Silos", einer neuen Fokussierung auf den Kunden, und dass man künftig schneller in die Puschen kommen muss. Etwas konkreter ist da schon der Hinweis, dass die für verschiedene Produkte und Technologien zuständigen Abteilungen in einer Einheit zusammengefasst und dem CTO unterstellt werden.

Gleichzeitig soll es statt der bisherigen Berücksichtigung von vier Weltregionen künftig nur noch das US-Geschäft sowie den internationalen Bereich geben. Was gerade hinsichtlich des Japan-Geschäfts nicht zwingend von Vorteil sein muss, denn diese Abteilung hat sich im Unterschied zum restlichen Unternehmen durchaus bewährt.

Überhaupt muss Bartz gegenüber den Mitarbeitern die Idee verkaufen, dass eine Umstrukturierung die richtige Entscheidung ist. In einem Rundschreiben spricht sie von einer wahrnehmbaren "reorg fatigue", einer Ermüdung der Mitarbeiterschaft nach mehreren, meist ergebnislosen Reorganisationen der vergangenen Jahre. Daher kündigt sich auch schon vorab an, dass nach diesem Umbau für zwei bis vier Jahre erst einmal keine weiteren Maßnahmen mehr anstehen.

Auf die immer noch anhaltenden Gerüchte, dass eine (Teil-) Übernahme von Yahoo durch Microsoft möglich ist, hat das aber keine Auswirkungen. Doch vielleicht ist der Weggang des bisherigen Finanzchefs Blake Jorgensen in diesem Zusammenhang zu sehen. Denn der hat am Mittwoch noch auf einer Investorenkonferenz erklärt, dass Yahoo offen für einen Deal bezüglich der Suchmaschine sei.

Am Tag darauf wurde der Börsenaufsicht SEC mitgeteilt, dass Jorgensen das Unternehmen verlässt. Auch das möglicherweise ein Teil des Vorhabens, das Haus wieder in Ordnung zu bringen.

 

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