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Die Experten vom "Munk Center for International Studies" an der Universität von Toronto arbeiten nach eigenen Angaben schon seit dem Jahr 2002 mit dem Dalai Lama und seinen Repräsentanten in verschiedenen Ländern zusammen. Im Jahr 2008 konnten bei Inspektionsreisen auf mehreren Rechnern der tibetischen Exilregierung Trojaner identifiziert werden, die vermutlich durch Mails eingeschleust worden waren. Dazu war es notwendig, die per Mail angeschriebenen Büros zum Öffnen von Anhängen zu bringen.

Auch weitere Regierungseinrichtungen, darunter auch die deutsche Botschaft in Australien sowie mehrere Botschaften anderer Länder in Deutschland, waren nach den weiteren Recherchen der Sicherheitsexperten mit ähnlichen Trojanern verseucht. Von zentralem Interesse scheinen aber asiatische Länder sowie Länder aus dem südostasiatischen Bereich gewesen zu sein.

Die Trojaner sollen dabei weitreichende Kontrolle über die befallenen Rechner ausgeübt haben. Wie es heißt, konnten sogar die Mikrofone und Kameras der Rechner aktiviert werden, um die Büros zu überwachen. Wobei nicht klar ist, ob von diesen Möglichkeiten auch Gebrauch gemacht wurde.

Unklar ist auch, wer die Hintermänner dieses Netzwerkes sind. Der Bericht stellt zwar fest, dass die das Ghostnet kontrollierenden Rechner zum größten Teil in China zu finden sind, warnen aber zugleich vor einer voreiligen Schuldzuweisung an die Adresse der chinesischen Regierung. Es sei auch denkbar, dass private, "patriotische" Hacker für die Malware verantwortlich sind.

Allerdings schließen sie nicht aus, dass die aus dem Netz gesammelten Erkenntnisse zu Handlungen der chinesischen Regierung führten. So soll beispielsweise eine per Mail an einen Diplomaten verschickte Anfrage wegen eines möglichen Besuchs des Dalai Lama umgehend dazu geführt haben, dass die chinesische Regierung den Diplomaten telefonisch vor einem solchen Besuch warnte. In einem anderen Fall sollen einer politischen Aktivistin vor der Abreise von China nach Tibet Transkripte ihrer eigenen Online-Konversation vorgelegt worden sein - verbunden mit der Warnung, diese Aktivitäten einzustellen.

 

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