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Konkret ging es bei dem Gespräch sowohl um eine Zusammenarbeit mit Microsoft als auch um eine mögliche Übernahme von Yahoo als Ganzes durch den Software-Riesen. Zum Thema Zusammenarbeit meinte Bartz, dass sich in diesem Punkt ihre Meinung geändert habe. Sei sie ursprünglich überzeugt gewesen, dass dies unmöglich ist, so meine sie jetzt, man könne mit Microsoft kooperieren, wenn es im Gegenzug "Bootsladungen Geld" gebe und die richtige Technologie sowie die richtigen Daten involviert seien.

Zum Thema Verkauf als Ganzes weitet sie ihre Vorstellungen auf "groooße Bootsladungen" aus. Ob es noch Gespräche zwischen beiden Seiten gibt? "A little bit", meint Bartz.

Aber lässt sich daraus ableiten, dass sie konkret an Verträge mit Microsoft denkt? Vermutlich eher nicht, die Zeit ist dafür sicher nicht geeignet. Microsoft gibt sich zur Zeit die größte Mühe, die Öffentlichkeit auf den Start der neuen Bing/Kumo/Live-Suche einzustimmen und hat überhaupt kein Interesse daran, diese Aufmerksamkeit durch die Wiederholung von Übernahmegerüchten zu verwässern. Wenn die neue Suche den Menschen gefällt, wird Yahoos Suchmaschine nicht mehr gebraucht.

"Große Bootsladungen" von Geld hat Microsoft im übrigen schon in der Vergangenheit erfolglos für die Übernahme von Yahoo geboten. Um genau zu sein, war es ein Angebot von 44,6 Milliarden Dollar, das Yahoo vor Monaten ablehnte. Der aktuelle Wert für die Marktkapitalisierung von Yahoo beträgt 20,85 Milliarden Dollar. Ob Microsoft dieses großzügige Angebot wiederholen würde, ist dagegen fraglich.

Das nicht nur, weil Microsoft Chef Steve Ballmer für seine emotionalen Reaktionen bekannt ist. Microsoft hatte seit der Übergabe der Geschäfte an Bartz im Januar sicher genug Zeit, die Veränderungen zu beobachten, die bei Yahoo eingetreten sind. Doch von diesen Veränderungen ist zumindest äußerlich noch nicht viel sichtbar.

Sicher, Bartz hat eine Umstrukturierung in die Wege geleitet und auch noch einmal Mitarbeiter entlassen. Doch eine grundsätzliche Änderung der Online-Auftritte und ihres Markterfolges ist bisher nicht feststellbar. Die neue Chefin will Yahoo "persönlicher und sozialer" machen, aber das ein wenig unspezifisch, um Geld auf diese Entwicklung zu verwetten.

Bleibt als Rettungsanker immer noch die Chance, die Suchmaschine Yahoos an Microsoft zu verkaufen, um Neues zu starten, das Alte zu sanieren und die Investoren glücklich zu machen. Immerhin 20 Milliarden Dollar soll Ballmer im vergangenen Herbst für die Yahoo-Suche alleine geboten haben. Aber Bartz Vorgänger Jerry Yang hat das Angebot abgelehnt.

Vielleicht wird Bartz ein ähnliches Angebot nicht ablehnen, wenn es noch einmal gemacht werden sollte. Doch dazu kommt es vermutlich erst, wenn Microsofts neue Suchmaschine im Praxistest enttäuscht.

 

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