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Die Zeitung berichtet in diesem Zusammenhang über eine ungewöhnliche "Amnestie", die etwa dem Musikanbieter Imeem gewährt wurde. Das Unternehmen, das Musik der großen Labels über Streams verbreitet, konnte die hohen Lizenzgebühren der Rechteinhaber nicht bedienen und ein Millionenberg an Schulden häufte sich auf. Doch in diesem Monat hat die Warner Music Group dem Unternehmen die Schulden erlassen und zusammen mit Universal wurden niedrigere Tarife für die Zukunft vereinbart.

Imeem, das schon aufgegeben werden sollte, kann jetzt weiter existieren und hat vielleicht sogar die Chance, neue Investoren für die weitere Entwicklung zu gewinnen. Wie die Zeitung anhand weiterer Beispiele zeigt, scheinen auch andere Musikdienste mit günstigeren Konditionen bedacht worden zu sein. Es wird daher vermutet, dass sich hinter der Entwicklung ein gewisses Kalkül verbirgt.

Und das besteht nach Meinung der New York Times ganz einfach darin, dass die Musikverlage ihre Abhängigkeit von Diensten wie iMeem und Co erkannt haben. So, wie es in der Vergangenheit hauptsächlich die Aufgabe von TV-Sendern wie MTV war, jugendlichen Zielgruppen neue Musiker und damit neue Kauf-CDs vorzustellen, so sorgen heute Dienste wie iMeem dafür, dass die Nachfrage nach Musik nicht abreißt. Und da solche Dienste oft auch Verkaufsangebote führen, bedienen sie diesen Bedarf zur gleichen Zeit.

Sollte sich das etwas freundlichere Konzept auf breiter Basis bestätigen, dann wird in den kommenden Monaten mit einer weiteren Zunahme von Musikangeboten zu rechnen sein. Seien es Musik-Flatrates von Mobilfunkunternehmen oder soziale Netzwerke mit musikalischen Komponenten.

Doch ob sich dieser Kuschelkurs der Musikindustrie auch rechnet, ist eine andere Frage. Klar ist den Beteiligten nur, dass der CD-Verkauf immer weiter sinkt, und dass der zunächst angestrebte Online-Verkauf unter dem Diktat hoher Preise nicht wirtschaftlich geschehen kann. Die Musikindustrie ertastet also einen weiteren Weg, um der Misere zu entfliehen. Ob es der richtige Weg ist, wird sich zeigen.

 

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