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Der Journalist David Rohde, sein Dolmetscher und ein Fahrer waren im November 2008 in Afghanistan entführt worden. Die Nachricht von seiner Entführung wurde aber aufgrund einer Absprache zwischen mehr als 35 Nachrichtenagenturen weltweit verschwiegen. Nur zwei kleinere afghanische Agenturen hatten unmittelbar nach der Entführung über den Vorfall berichtet.

Das Verschweigen der Entführung sollte dem Zweck dienen, den Fall beziehungsweise das Entführungsopfer weniger bedeutsam erscheinen zu lassen. Der Arbeitgeber des Journalisten befürchtete, dass die Entführer sonst zu hohe Forderungen stellen könnten, beziehungsweise dass die Chancen sinken, Rohde lebendig wiederzusehen.

Aus diesem Grund wurde auch der Wikipedia-Artikel "David Rohde" von einem befreundeten Journalisten überarbeitet, um ihn aus Sicht der Islamisten positiver erscheinen zu lassen. Ähnliche Änderungen wurden auch auf der Seite der Times vorgenommen und es wurde auch in beiden Fällen der Hinweis auf einen früheren Arbeitgeber Rohdes entfernt, den "Christian Science Monitor". Die Zeitung ist zwar weit weniger "christlich", als man das erwarten könnte, doch Feindseligkeiten gegenüber den Entführten sollten auf jeden Fall vermieden werden.

Während jedoch die Absprache unter den Journalisten und Agenturen problemlos verlief, war das Verschweigen der Entführung bei Wikipedia schwieriger zu bewerkstelligen. Immer wieder tauchten Hinweise auf die Entführung auf und wenn neue Ergänzungen ebenfalls immer wieder entfernt wurden, hagelte es böse Worte wegen der Zensur beziehungsweise der Ahnungslosigkeit der Administratoren.

Dabei war Wales bereits unmittelbar nach der Entführung persönlich von der Times in die Pläne eingeweiht worden. Doch weil dieser wusste, dass jeder direkte Eingriff des "Wikipedia-Vaters" wieder für Aufsehen sorgt, weihte er einen anderen Administrator in die Pläne ein. Dieser kontrollierte den Artikel und setzte zeitweise die Schreibrechte zurück, um einige besonders fleißige Editoren zu bremsen.

Für die Beteiligten stellte sich die Situation dar, dass durch das Schweigen möglicherweise Menschenleben gerettet werden können. Problematisch war nur, dass diese Einsicht nicht allen Editoren vermittelbar war. Denn wie wollte man einen anonymen Autor ins Vertrauen ziehen, von dem nur die IP-Adresse bekannt ist?

Doch wie auch immer, den Entführten gelang die Flucht und nun kann die Entführung auch im Wikipedia-Artikel beschrieben werden. Ob diese Zensurmaßnahme gerechtfertigt war, ist aber nach wie vor Ansichtssache. Für die Bloggerin Malkin scheint jedenfalls festzustehen, dass solche Kooperationen unter "Liberalen" nur dann eingesetzt werden, wenn es um den Schutz Gleichgesinnter geht. Dass Wales nicht das Gleiche "für Fox und die Washington Times" tun würde, scheint für sie ausgemachte Sache.

Doch selbst wenn sich das nicht bestätigen ließe, dann hätte Wikipedia nach Ansicht von Malkin dennoch gegen den eigenen Anspruch verstoßen, immer die Wahrheit berichten zu wollen. Stattdessen haben die Times und Wikipedia über Monate die "Wahrheit unterdrückt". Wobei es für Malkin besonders bemerkenswert erscheint, dass dabei "pro-islamische Propaganda" verbreitet wurde und man das "Wort 'Christian' ausmerzte". Was will man gegen solche Argumente sagen?

 

 

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