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17. Juli 2009
Beide Unternehmen verweigern zwar noch offizielle Stellungnahmen zu dem geplanten Deal und es könnte immer noch zu einem Scheitern der Gespräche kommen. Doch das Wirtschaftsblatt zeigt sich sehr optimistisch, dass ein Handel zwischen beiden Seiten in wenigen Tagen zustande kommt.
Was sich vielleicht damit erklären lässt, dass beide Unternehmen so gut wie unausweichlich zur Kooperation gezwungen sind, wenn sie dem Quasi-Monopolisten Google auf dem Bereich der Suchmaschinen-Werbung noch etwas entgegen setzen wollen. Der konnte gestern jedenfalls erneut ein Einnahmeplus von 3% gegenüber dem Vorjahr vermelden (Q2/2009-Einnahmen: 5,52 Milliarden ), obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kaum eine Zunahme erwarten ließen.
Allerdings bedient Google - wenn man die Marktforschungsergebnisse vereinfacht zusammenfasst - in den USA etwa zwei Drittel aller Suchanfragen, während Yahoo rund ein Fünftel und Microsoft etwa ein Zehntel aller Suchmaschinenabrufe beantwortet. In anderen Ländern sieht die Aufteilung sogar noch weit ungünstiger für die beiden "Kleinen" aus.
Wenn Microsoft und Yahoo also wirtschaftlich mit Google konkurrieren wollen, scheint eine Bündelung der Potentiale beider Seiten sinnvoll. Wobei All Things Digital in diesem Punkt davon ausgeht, dass Yahoo künftig die Premium-Vermarktung übernehmen wird. Doch die Vermarktung ist eine Sache, die Ausweitung von Marktanteilen eine andere.
Welchen Antrieb der frühere Yahoo-Chef Jerry Yang hatte, als er im letzten Jahr einen Deal mit Google anstrebte, ist schwer zu ergründen. Mittelfristig wäre diese Kooperation nur sinnvoll gewesen, wenn Yahoo den eigenen Suchmaschinenbereich Google überlassen hätte, um sich auf die eigenen Inhalte und Projekte zu konzentrieren. Doch das war aufgrund der kartellrechtlichen Situation im Grunde aussichtslos. Yang hat somit die Chance verspielt, schon früher mit Microsoft zu kooperieren. Was nicht bedeutet, dass die aktuell absehbare Konstellation aussichtsreicher ist.
Um gegen Google erfolgreich zu sein, müssten beide Unternehmen versuchen, dem Quasi-Monopolisten Marktanteile bei der Suche abzunehmen. In dieser Hinsicht befindet sich Microsoft mit Bing auf gutem Weg, denn die neue Suche konnte sich relativ schnell einige Prozentpunkte ergattern. Allerdings scheint das in den USA hauptsächlich auf Kosten von Yahoo gegangen zu sein. Gewohnheitsmäßige Google-Benutzer auf Yahoo oder Bing zu "konditionieren", wird dagegen schwer fallen.
Microsoft bleibt zwar mit dem Explorer und etwa den darin integrierten Suchfunktionen noch eine wichtige Waffe. Doch die Marktanteile des Explorers schrumpfen kontinuierlich und trotz dieser Trumpfkarte konnte Microsoft es in den letzten Jahren nicht verhindern, dass immer mehr Benutzer ihre Fragen bei Google eintippen.
In dieser Situation kann ein Deal zwischen Yahoo und Microsoft vielleicht die richtigen Weichen stellen. Aber um die Situation maßgeblich und in einem überschaubaren Zeitraum zu ändern, wäre ein Wunder vonnöten. Man wird sehen, ob dieses Wunder sich einstellen wird und welche Rolle Yahoo und Microsoft beim Zustandekommen spielen.
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