Wellness Südtirol
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29. Juli 2009
Nach Darstellung des TorrentFreak begründet Rosso seinen Schritt mit einem Mangel an Vertrauen. Er sei von GGF-Chef Hans Pandeya falsch informiert worden und es gibt von Seiten der GGF keine realistischen Pläne für eine legitime Zukunft vonThePirateBay.org. Daher will er sich aus dem Projekt zurückziehen, um seine Reputation nicht noch weiter zu gefährden.
Damit bestätigt der Branchen-Kenner, was bereits vor Wochen vermutet wurde: den ehrgeizigen Plänen des Unternehmens fehlt es an Substanz und manche Äußerungen scheinen gezielt der Täuschung der Öffentlichkeit zu dienen. Inwieweit auch die Betreiber von ThePirateBay dieser Täuschung unterliegen, beziehungsweise unterlegen haben, ist noch unklar.
Laut TorrentFreak scheint das Trio der Betreiber aber auch die Geduld mit GGF zu verlieren. Der Sprecher der Piraten, Peter Sunde, weiß demnach noch nicht, wie es um die Zukunft von ThePirateBay bestellt ist, sollte der GGF-Deal nicht zustande kommen.
Derweil versuchen die Kläger im schwedischen Verfahren gegen ThePirateBay eine Forcierung des Verfahrensablaufs zu erreichen. Die klagenden Filmstudios sollen eine Verfügung beantragt haben, um den weiteren Betrieb des Torrent-Verzeichnisses zu stoppen. Sie berufen sich dabei auf die Entscheidung in der 1. Instanz, wonach der Betrieb des Dienstes gegen schwedisches Recht verstößt.
Allerdings wollen die
Kläger auf diesem Weg offenbar auch erreichen, dass die Besitzverhältnisse an
ThePirateBay geklärt werden. Inzwischen behaupten die Piraten nämlich,
dass das Projekt schon im Jahr 2006 an die Firma Reservella mit Sitz
auf den Seychellen verkauft worden sei. Darin sehen die Kläger eine
Finte, denn hinter Reservella soll Fredrik Neij stehen, einer der drei
Betreiber von ThePirateBay.
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