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29. Oktober 2009
Die Washington Post sieht sogar so etwas wie einen Wendepunkt im Verhältnis zwischen Google und Apple. Denn wie die Zeitung von Google-Mitarbeitern erfahren haben will, gibt es schon seit einiger Zeit Unzufriedenheiten auf der Seite Apples. Diese Unzufriedenheiten werden damit erklärt, dass eine große Zahl von iPhone-Anwendungen auf die Hilfe Googles zurückgreifen.
Apples Reaktion sei es daher zuletzt gewesen, Google-Anwendungen zurück zu weisen. Womit sicher die endlos verzögerte Anerkennung von Google Voice gemeint ist. Die Reaktion Googles sei es nun, die Navigation zunächst einmal für "eigene" Systeme anzubieten und damit Apple "einen großen Mittelfinger zu zeigen". Was, wie die Zeitung weiter meint, Apple in eine Situation bringt, wie man sie in den späten 90ern beobachten konnte: Der kleine Microsoft-Konkurrent musste den Software-Riesen damals fast schon darum bitten, Office-Produkte auch für den Mac zu entwickeln.
Ob sich das bewahrheitet, bleibt abzuwarten. Doch es dürfte stimmen, dass eine Navigations-Anwendung von Google für das iPhone die Waagschale eindeutig in Richtung Google senkt. Was auch den Erfolg künftiger Android-Geräte beeinflussen wird. Mit der sprachgesteuerten Navigation in Verbindung mit StreetView-Bildern ist Google also ein großer Wurf auf dem mobilen Markt gelungen. Wobei Google Maps als Grundlage dieser Anwendung noch für einige andere Zwecke geeignet sein könnte, über die Google letztendlich Kontrolle ausüben wird.
Das Verhältnis zwischen Apple und Google könnte dadurch also wirklich neu definiert werden. Doch eine Frage bleibt unbeantwortet: Wo ist in dieser mobilen Welt eigentlich noch Platz für Microsoft? Der Erzfeind von Apple und Google kann vielleicht Landkarten liefern, aber nichts, was sich mit Google Maps beziehungsweise mit dem Kosmos der Online-Anwendungen Googles vergleichen ließe. Die von Microsoft-Systemen angetriebenen Smartphones wiederum können bisher dem iPhone nichts entgegensetzen. Sie sind jedenfalls nicht "sexy" genug, um gegen ein iPhone zu bestehen.
Wo also bleibt Microsoft beim großen Umstieg in die Welt der kleinen, sozialen Online-Begleiter? Hat man sich schon damit abgefunden, die Festung Desktop für das letzte Gefecht vorzubereiten? Oder kommt da doch noch was?
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