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30. Oktober 2009
Ein "Höchstmaß an Chancengleichheit" sollte es bei dem Verkauf der begehrten Domains geben. Doch die Frage ist, wer mit dieser Chancengleichheit gemeint war, die Genossenschaftsmitglieder der Denic, oder die potentiellen Käufer? Letztere konnten im Grunde gar keine Chancengleichheit beanspruchen, da der Verkauf nur über die Denic-Mitglieder möglich war und diese die unterschiedlichsten Formen der Partizipation wählten.
Diese verschiedenen Formen der Teilnahme resultierten aber auch in unterschiedlichem Glück bei der "Domain-Ziehung". Geplant war beispielsweise, dass jeder Registrar zunächst nur 4 Bestellungen pro Minute abgeben sollte. Doch einige Teilnehmer konnten schon in der ersten halben Stunde fast 200 Domains für sich vereinnahmen. Am erfolgreichsten bei der Auktion waren dabei nach Einschätzung von domainskandal jene Registrare, die sich zu sogenannten Catch-Pools zusammengeschlossen hatten. Doch viele Einzelheiten dieser Deals waren nur von den Insidern nachzuvollziehen.
Nichts anderes als dieser Ausgang der Aktion war im Grunde genommen zu erwarten, denn nur ein echtes Los-Verfahren hätte für Gerechtigkeit gesorgt. Das zu organisieren wäre aber mit Aufwand verbunden gewesen, den sich die Denic offenbar nicht leisten wollte. Wobei man zugeben muss, dass ein wirklich gerechtes Losverfahren auch mit extrem hohem Aufwand einhergegangen wäre.
Das auch deshalb, weil einzelne der Domains schon im Vorfeld rechtlich umstritten waren. Noch am Tag vor der Freigabe waren eine ganze Reihe von Domains durch Verfügungen vom Verkauf ausgenommen worden.
Wahr ist jedoch auch, dass einige der Domains gar nicht versteigert werden mussten. Die freigegebenen Kfz-Kennzeichen-Domains hätten beispielsweise den jeweiligen Gebietskörperschaften übergeben werden können, um somit ein bundesweit einheitliches System der Zuordnung zu schaffen. Dieser Gedanke war es vermutlich, der einst für ein Verkaufsverbot gesorgt hatte.
Jedoch hat man diese Chance schon vor Jahren nicht ergriffen, als viele Städte und Kreise gegen Privatpersonen wegen der tatsächlichen oder vermeintlichen Verletzung von Namensrechten klagten. Stattdessen hat man diese Domains auf Eis gelegt, um sie jetzt mit hohen Gewinnspannen doch noch an den Mann zu bringen. Das Warten hat sich gelohnt, für einige jedenfalls.
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