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26. November 2009
So jedenfalls begründet die Polizei die Verhaftung eines Top-Managers von Justin Biebers Platten-Label. Bei dem Besuch des 15 Jahre alten Teenager-Stars waren 3.000 weibliche Fans sowie deren Eltern angereist. Doch es kam zu einem Gedränge, bei dem fünf Personen verletzt wurden. Danach löste die Polizei die Versammlung auf, das Event fiel ins Wasser. Die Fans, die teilweise im Park übernachtet hatten, waren maßlos enttäuscht, weinten und schrien nach ihrem Star.
Die Polizei forderte im Zuge der Auflösung den Manager dazu auf, ein Tweet an die Fans zu schicken, um die Situation zu entschärfen. Doch dieser weigerte sich wohl, woraufhin es zur Verhaftung kam. Der Grund der Verweigerung wird nicht angegeben. Doch ob es sich um Starrsinn handelte, oder ob der Manager schlicht keinen Zugang zu dem Twitter-Konto hatte, spielt auch eigentlich keine Rolle.
Viel interessanter ist es, dass die Polizei diese Möglichkeit der Kommunikation als wertvolle taktische Option erkennt. Twitter als Möglichkeit zum Rundruf unter einer Interessengruppe, so etwas konnte man sich bisher schwer vorstellen. Doch es wird möglich, weil viele Menschen beziehungsweise Jugendliche die Grenze zu ihrem sonst unerreichbaren Star überschreiten, indem sie sein Follower werden.
Dann befinden sie sich immer in der Nähe des Stars. Auch wenn sie sich dabei vermutlich einer Selbsttäuschung hingeben, denn häufig beschicken Kommunikationsexperten die Twitter-Konten im Auftrag der Stars mit wohlklingenden Kurztexten.
Es bleibt dennoch die Möglichkeit, diese Fan-Gruppen gezielt anzusprechen. Dass es im Fall des Kanadiers Bieber über eine halbe Million wären und nicht nur die 3.000 anwesenden Fans, wäre dabei vermutlich eher von Vorteil. Insgesamt wäre es jedenfalls sehr interessant gewesen, ob und wie die polizeiliche Twitter-Maßnahme sich ausgewirkt hätte.
Doch vermutlich hätte man davon in den Medien gar nichts erfahren, denn erst die Verhaftung des Managers machte den Fall für die Presse interessant.
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