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Kern dieser Prognose ist ein Deal, den Sony mit RealD vereinbart hat, einem Hersteller von Technologien und Geräten (z.B. Brillen), die für das 3D-Fernsehen benötigt werden. Die ersten Ergebnisse dieser Kooperation sollen im kommenden Jahr in den Handel kommen. Doch damit erschöpft sich im Grunde auch schon die Grundlage für die Prognose des Finanzblatts, auch wenn einige Analysten die Vermutung zumindest vorsichtig unterstützen.

Von Morgan Stanley heißt es beispielsweise, dass bis zum Jahr 2012 50 Millionen 3D-Geräte weltweit im Einsatz sein könnten. Und beim Hersteller LG ist man überzeugt, dass 3D das Schlüsselwort bei der kommenden CES sein wird, der führenden Messe für Konsumelektronik. Allerdings muss man dazu sagen, dass es bereits einige Geräte dieser Art auf dem Markt gibt. Doch die Resonanz der Verbraucher darauf war bisher verhalten.

Nach Gründen muss man nicht lange suchen: Warum sollten sich Verbraucher für ein Gerät entscheiden, für das es kaum geeignete Filme gibt? Auch hier meint das Wall Street Journal einen Silberstreif am Horizont zu sehen, weil in diesem Jahr so viele 3D-Filme wie schon lange nicht mehr in die Lichtspielhäuser kamen ("a massive roll-out of 3-D technology in movie theaters"). Doch der Wikipedia-Artikel "3D-Film" weiß für die Jahre 2008 und 2009 zusammen gerade ein Dutzend solcher Filme zu nennen, nimmt man den Film "Avatar" hinzu, der zur Zeit in die Kinos kommt. Hinzu kommen einige Produktionen, die nachträglich zu 3D-Filmen gemacht wurden, beziehungsweise gemacht werden sollen - vielleicht, irgendwann.

Das alleine wird aber sicher nur wenige Verbraucher dazu bringen, deutlich mehr Geld für ein ansonsten "normales" Gerät zu bezahlen. Erst recht nicht, solange immer noch unklar ist, welche der verwandten 3D-Techniken sich durchsetzen wird. In den Kinos sowie bei den von Sony und RealD geplanten Produkten kommen jedenfalls Brillen zum Einsatz, die aber auch wieder auf unterschiedliche Techniken setzen (Folien für polarisiertes Licht vs. mit Batterien betriebene Shutter-Systeme in den Brillen).

Das alles klingt noch nicht nach Massenmarkt, zumal die von Brillen getragene 3D-Revolution seit den 50er Jahren immer wieder gefeiert wird. Andere Technologien, die ohne Brillen auskommen, gibt es zwar ansatzweise auch schon. Steven Spielberg soll beispielsweise schon 2005 seine Beteiligung an einem Patent bekannt gegeben haben, das ohne Brillen auskommt und Plasma-Bildschirme verwendet.

Doch das sind nicht die Systeme, die Sony und andere Hersteller auf den Markt bringen wollen. Es könnte daher sein, dass auch das aktuelle "3D-Revival" eine vorüber gehende Erscheinung ist.

 

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