RäucherstäbchenRäucherstäbchen bei indilaya.de

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Konkret geht es um die von der Firma Detica entwickelte Software CView. Der Einsatz dieser Software bei Virgin war im vergangenen Herbst von Detica selbst bekannt gegeben worden. Nach Angaben des Unternehmens liefert die Software auf Basis aggregierter - also nicht individuell nachvollziehbarer - Daten Informationen über das "wahre Ausmaß und die Natur" des illegalen Datentauschs.

Mit anderen Worten: Die Kunden des Dienstes müssen keine Bedenken haben, was diese Software erfasst, denn es geht nur um die globale Darstellung des Problems und nicht etwa um konkrete Verfolgung des Missbrauchs.

Doch diese Beschwichtigung ist Privacy International einerlei. Die Bürgerrechtler halten die Belauschung und Erfassung des Datenverkehrs für rechtswidrig, ganz egal wozu die erfassten Daten letztendlich dienen. Und wenn Virgin auf die Idee kommen sollte, die Software tatsächlich einzusetzen, scheue man auch nicht vor einer Strafanzeige zurück.

Versuche, bei denen der Datenverkehr von bis zu 40% der Virgin-Kunden mit Hilfe der Software überwacht werden soll, wurden auf Eis gelegt, solange sich die Kommission mit den bisherigen Prüfverfahren beschäftigt. Wie allerdings die BBC auch angibt, halten Experten es für möglich, dass ähnliche Verfahren von der British Telecom längst eingesetzt werden. Das klingt nicht unwahrscheinlich, nachdem der Ex-Monopolist ja auch schon das Phorm-Verfahren heimlich zum Einsatz brachte und dabei ebenfalls auf den Datenverkehr der Kunden Zugriff nahm.

 

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