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Dass die mit Drohungen untermauerte Ablehnung durch die US-Regierung Grundlage der ICANN-Entscheidung war, wurde dabei nicht offen eingestanden. Wenn schon, wurden auch die von internationaler Seite vorgebrachten Argumente zur Begründung genannt. Doch es war unübersehbar, dass in den USA christlich-konservative Kreise gegen die Top Level Domain politischen Druck aufbauten.

Dabei hätte diese TLD absurderweise dazu dienen können, pornographische Inhalte leichter zu filtern und damit das "Problem" zu kontrollieren. Es wurde sogar von Seiten der Porno-Anbieter befürchtet, dass eine TLD .xxx zum Sperrbezirk werden könnte, in den man alle Rotlicht-Inhalte per (US-) Gesetz verbannt. Doch Dank der moralisch motivierten Kritik wurde .xxx abgelehnt.

Diese Entscheidung wurde vom Schiedsrichter Panel nun aber aufgehoben. Nicht zuletzt, weil die Entscheidung nicht mit den Grundsätzen eines neutralen, objektiven und fairen Verfahrens vereinbar waren. Jetzt kann sich ICM Registry also auf eine Neuaufnahme des Verfahrens freuen, die möglicherweise zur Bildung der TLD noch in diesem Jahr führt.

Im Rotlicht-Milieu wird das zu einem neuen Domain-Landrush führen. Welchen Gewinn das Internet als Ganzes davon haben wird, bleibt offen. Bemerkenswert ist an dem Fall allerdings, dass sich das Verfahren der Unabhängigen Überprüfung ("Independent Review Process") in diesem Fall bewährt hat, denn eine erkennbar falsche Entscheidung der ICANN wurde aufgehoben. Das könnte man fast schon als Hoffnungsschimmer bezeichnen.


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