Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
29. März 2010
Das schwedische Piratenverzeichnis war schon im August 2008 durch gerichtliche Verfügung gesperrt worden. Diese Entscheidung wurde zwar zunächst in der Berufungsinstanz wieder kassiert, aber der Kassationsgerichtshof des Landes hat im Januar 2010 Sperren dieser Art für zulässig erklärt. Schon unmittelbar nach dieser Sperre war mit labaia ein Proxy entstanden, mit dem die DNS-Sperre umschifft werden konnte.
Die Entscheidung des Kassationsgerichtshofs hat nun aber der Staatsanwaltschaft neuen Wind in die Segel gebracht und da der labaia-Proxy die Sperren umschiffte, wurde der Betrieb für rechtswidrig befunden. Folgerichtig beauftragte die Staatsanwaltschaft in Bergamo Finanzpolizei mit der Sperrung des Proxys.
Der italienische Musikverband FIMI sieht dies mit Freuden und zeigt sich befriedigt von der neuesten Entwicklung. Wobei die Pressemitteilung des Musikverbands die Adresse der schwedischen Piraten nicht nur nennt, sondern auch noch verlinkt - was man in Deutschland nach dem Rechtsstreit der Musikindustrie gegen den Heise-Verlag vermutlich als "Zugänglichmachung" unter Strafe stellen würde. In Italien sieht man das wohl nur als Problem, wenn Piraten etwas zugänglich machen.
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