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Man könnte zur Rechtfertigung dieser Maßnahme die Argumentation vertreten, die Vorgänge in der Märznacht als das iPhone in einem Bierlokal verloren ging, seien ungeklärt. Tatsächlich kann nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden, dass das Gerät dem Apple-Mitarbeiter damals entwendet wurde. Doch die Darstellung des inzwischen namentlich bekannten Finders wirkt eigentlich schlüssig.

Der Student will es von einem Betrunkenen erhalten haben und die Anwesenden im Lokal nach dem Besitzer gefragt haben. Dann nahm er das Gerät in seine Studentenbude, wo es über Tage offen herumgezeigt und bestaunt wurde. Er will auch - mit wenig Erfolg - bei AppleCare angerufen haben, dem Produkt-Support Apples. Er sei dann aber zur Überzeugung gekommen, er könne das Gerät der Fachpresse überlassen und das Blog Gizmodo habe ihn in dieser Auffassung bestärkt.

Dass dann aber die Polizei die Wohnung des Gizmodo-Redakteurs in dessen Abwesenheit aufgebrochen hat, um alle möglichen Computer und andere technische Geräte zu konfiszieren, scheint schon eine übertriebene Reaktion zu sein. Auch wenn der Weiterverkauf eines Fundstücks nach kalifornischem Recht als Diebstahl angesehen werden kann. Nachgerade als "gruselig" wird es von US-Medien bezeichnet, dass von Apple beauftragte Personen (Anwälte, Privatermittler?) sich Zugang zu der Studentenbude des Finders im Wohnheim verschaffen wollten, um es zu durchsuchen. Das klingt fast schon nach Selbstjustiz und ist keineswegs so cool, wie sich das Unternehmen und seine Produkte sonst präsentieren. Doch in Sachen "Verrat von Geheimnissen" kennt Apple keine Gnade.

Vermutlich verfolgt man mit dieser Strategie das Ziel der Abschreckung, so wie es auch schon früheren Fällen von Apples Rechtsstreitigkeiten interpretiert wurde. In einem Fall, bei dem das Unternehmen gegen "John Doe" (unbekannt) geklagt hatte, um eine undichte Stelle im eigenen Haus zu finden, sprach das Gericht sogar von Missbrauch. Apple hatte damals versucht, die Mitarbeiter zu identifizieren, die Blogs mit Informationen über neue Produkte versorgt hatten.

Ganz so verhält es sich im aktuellen Fall zwar nicht, zumal hier Geld für die Informationen geflossen ist, was der Sache alleine schon ein Gschmäckle verleiht. Dennoch scheint Apples Rigidität und Prozesseifer auch in diesem Fall wieder im Widerspruch zum sonstigen Erscheinungsbild des Unternehmens zu stehen. Womit man sich fragen muss, was Apples wahres Gesicht ist.

 

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