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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Bisher wurde den iPhone-Käufern und anderen Smartphone-Nutzern für monatlich 30 Dollar eine mobile Flatrate angeboten. Bei diesem Angebot war der Datentransfer nicht limitiert. Die neuen Tarife beginnen nun bei 15 Dollar monatlich, wobei dieser Tarif aber den Download auf 200 Megabyte begrenzt. Etwas mehr Spielraum lässt der Tarif für 25 Dollar monatlich, der 2 Gigabyte zulässt. Jedes weitere Gigabyte kostet 10 Dollar zusätzlich.

Zur Begründung der neuen Tarife heißt es, dass nur etwa 2% der Kunden das 2 GB-Limit überschreiten und sich somit viele Kunden jetzt für günstigere Verträge entscheiden können. Doch die New York Times geht davon aus, dass nun für viele Kunden die innere Uhr zu ticken beginnt und sie sich fragen, ob diese oder jene Anwendung nicht dazu beiträgt, das Datenvolumen über Gebühr zu strapazieren.

Dieser Effekt wiederum könnte die Apps-Entwickler unter Druck setzen, weniger datenintensive Anwendungen zu produzieren. Oder die neuen "Data Plans" könnten sich ganz allgemein zu einem Hemmschuh für die Apps-Entwicklung erweisen. Was aber auch die Attraktivität von Apples Geräten beeinflussen könnte, denn die Vielzahl der Apps wird von vielen Kunden als Vorteil betrachtet.

Effekte dieser Art wird AT&T allerdings in aller Ruhe beobachten können, denn die neuen Tarife gelten zunächst nur für die Neukunden und somit lassen sich Verhaltensänderungen an einer begrenzten Gruppe kontrollieren. Sollte sich dann der limitierte Vertrag als Nachteil erweisen, kann immer noch ein neuer, unbegrenzter Tarif nachgeschoben werden. Nur wird dieser Tarif dann voraussichtlich nicht mehr für 30 Dollar monatlich zu haben sein.


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