Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
08. Juni 2010
Die Entscheidung, Goggles als iPhone-Anwendung zu veröffentlichen, mag zunächst etwas irritieren. Schließlich hat sich das Verhältnis der Suchmaschine zu Apple deutlich abgekühlt und die Bilderkennung Goggles konnte man als Wettbewerbsvorteil für Google Android betrachten. Schließlich ist das Potential dieser Bilderkennung bisher nur in Ansätzen erkennbar geworden und geht sicher weit über die bisher bekannten Möglichkeiten hinaus.
Es mag schick sein, in einem Museum ein Gemälde zu fotografieren, um dann von Goggles mit Informationen über den Maler und sein Werk versorgt zu werden. Doch wesentlicher interessanter als das sind die - bisher von Google vermiedenen - sozialen Einsatzmnöglichkeiten. Geht es beispielsweise nach dem Konkurrenzprodukt von face.com, so genügt ein mit dem Handy geschossenes Foto einer Person, um in Sekundenschnelle das Facebook-Konto und andere Informationen zu erhalten.
Aber gerade das Beispiel face.com erklärt vielleicht mit, warum Google seine eigene Bilderkennung nicht exklusiv für Android-Telefone bewahrt. Die Konkurrenz würde diese Lücke vermutlich schnell stopfen und es darf nicht vergessen werden, dass Google nach wie vor seine Haupteinnahmen über die Suchmaschine erzeugt. Daher sind Instrumente wie Goggles einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen, auch auf dem iPhone.
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