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09. Juni 2010
In mehreren Tweets wird darauf hingewiesen, dass der Ex-Hacker Adrian Lamo sowie Kevin Poulsen als einer der beiden Wired-Autoren schon in der Vergangenheit journalistisch zusammengearbeitet haben - sie werden als notorische Verbrecher, Denunzianten und Manipulatoren bezeichnet, für die es eigenen Platz in der Hölle geben wird.
Tatsächlich sind beide sich bekannt, denn Poulsen gilt wie Lamo als Ex-Hacker und im Wikipedia-Artikel über Lamo posieren beide auf einem Foto zusammen mit Kevin Mittnick, einem weiteren Sicherheits-Experten mit Hacker-Vergangenheit. Doch die Wikileaks zugeschriebenen Tweets erwecken den Eindruck, als hätten Poulsen und Lamo die Enttarnung des Whistleblowers geplant und profitierten nun auch noch journalistisch von diesem Verrat.
Ob Manning tatsächlich die Quelle des Irak-Videos war, wird von Wikileaks dagegen nicht bestätigt. Man erhebe bei Wikileaks keine Angaben zur Person und könne daher auch keine Angaben machen. Eines aber wird klargestellt: Die im Wired-Bericht aufgestellte Behauptung, Manning habe möglicherweise zusätzlich 260.000 diplomatische "Cables" geliefert, entspricht nicht der Wahrheit.
Allerdings werden auch im Wired-Bericht schon Zweifel angemeldet, ob diese Behauptung stimmt. Poulsen und sein Co-Autor berufen sich auf die Angaben Lamos, der wiederum von Manning selbst davon erfahren haben will. Lamo, der auch in seinem Twitter-Konto über die Vorgänge zwitschert, macht keinen Hehl daraus, dass er Manning aus Angst vor weiteren Problemen mit dem FBI verraten hat. Die Angabe im Poulsen-Bericht, Lamo habe Menschenleben retten wollen, war damit wohl eine geschönte Darstellung der Dinge.
Die Frage ist nun aber auch, was es mit den diplomatischen Botschaften auf sich hat, die Manning angeblich an Wikileaks liefern wollte, um damit zu zeigen, dass zwischenstaatlich hinter verschlossenen Türen fast schon kriminelle Verhandlungen stattfinden. Eine derartige Enthüllung wäre mit der Veröffentlichung eines Videos über ein "versehentliches" Massaker nicht mehr zu vergleichen.
Das Video mag das US-Militär diskreditieren, doch die Offenlegung der geheimen US-Diplomatie würde als Landesverrat betrachtet und als Gefährdung der nationalen Sicherheit. Dabei käme es den US-Ermittlern sicher gelegen, wenn sie solche Vorwürfe gegen Wikileaks erheben könnten. Damit wäre es der Öffentlichkeit leichter zu erklären, warum Sites wie Wikileaks zu bekämpfen sind. Womöglich ließen sich damit sogar Maßnahmen gegen die Whistleblower-Site und ihre Betreiber begründen.
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