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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

O2 als exklusiver Partner Apples beim iPhone-Vertrieb im britischen Königreich kündigt die neuen Tarife rechtzeitig zum Verkaufsstart des neuen iPhone 4G an. Die neuen Tarife dürften daher zunächst auch die neuen 4G-Kunden betreffen, wobei zu dieser Gruppe sicher auch viele Umsteiger aus dem Lager der bisherigen iPhone-Nutzer zählen. Bei den meisten dieser Kunden war das "unbegrenzte" Angebot des Mobilfunkanbieters kein Problem.

Wie O2 jetzt angibt, haben 97% der Smartphone-Kunden weniger als 500MB im Monat verbraucht. Für sie dürfte das nun bei 1GB begrenzte Angebot für 50 Pfund pro Monat vollauf genügen. Doch eine kleine Minderheit hat das unlimitierte Angebot laut O2 maßlos ausgenutzt. Denn 2.000 (0,1%) der Smartphone-Nutzer sollen für 36% des Datenverkehrs verantwortlich sein. Da O2 zugleich die Zahl 2 Millionen iPhone-Nutzern angibt, wird klar, dass Smartphone und iPhone synonym verwandt werden.

Diese Datensäue sollen nun durch den neuen Tarif ausgebremst werden, wobei O2 schon in Aussicht stellt, dass ab Herbst zusätzliche Gigabytes für 10 Pfund pro Monat erworben werden können. Man kann sich der erzieherischen Maßnahme also durch Zahlung entziehen. Ähnlich hat es ja auch AT&T gehalten, denn auch dort sollen nur 2% der Nutzer die 2GB-Grenze pro Monat überschritten haben. Wer größeren Bedarf hat, wird mit 10 Dollar pro GB zur Kasse gebeten.

Womit sich unterm Strich der Eindruck einstellt, dass die große Mehrheit der Anwender in den USA und dem UK nun etwas weniger zahlen muss (bei AT&T 25 statt 30 Dollar/Monat), während die kleine Minderheit der starken (Video-?) Nutzer künftig unbegrenzt zur Kasse gebeten wird.

Beim deutschen Apple-Partner T-Online werden solche Überraschungen dagegen nicht zu erwarten sein. Die können für 119,95 Euro Monat ("Complete L") auch weiterhin unbegrenzt ihren HSDPA-Zugang nutzen. Mit der kleinen Einschränkung im Kleingedruckten, dass ab 5GB pro Monat die Bandbreite "auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt" wird.

Auch hier wird erzogen wie man sieht und zwar mit deutscher Strenge. Denn ein Aufstocken des monatlichen Datenvolumens wird gar nicht erst angeboten - wie auch, denn das Angebot ist ja "unbegrenzt".

 

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