Preispiraten Preispiraten 6.5 - der intelligente Preisvergleich!

Noch bequemer geht es nicht: Suchen Sie nach Online-Auktionen in 18 Ländern. Wir erinnern Sie per Mail oder SMS, wenn der Hammer fällt. Für den perfekten Preisvergleich suchen die Piraten zusätzlich in über 10.000 Shops nach den günstigsten Angeboten. Mit Google Maps zeigen Ihnen die Piraten, wo ihr Schnäppchen zum Verkauf steht. Dazu gibt es Testberichte und weitere Hilfen. Auch für Ihre nächste Urlaubsreise!

Testen Sie selbst auf preispiraten.de ! Selbstverständlich kostenlos.

 

Das Urteil aus dem Jahr 2006 wurde bereits ein Jahr später von einem Berufungsgericht kassiert. Doch bei den neuen Verhandlungen, die im März 2010 ihren Auftakt nahmen, verlangte der Kläger wieder 135 Millionen Dollar Schadensersatz. Diese Forderung reduzierte er dann auf 122 Millionen Dollar und schließlich auf 30 Millionen Dollar, doch das Gericht hielt gerade 27.000 Dollar für angemessen. In zwei weiteren Klagepunkten wurden jeweils 1 Dollar Strafe festgesetzt.

Das klagende Unternehmen, e360 Insight, verlangte diese Summen, weil 3 Milliarden seiner insgesamt 6 Milliarden "auf Wunsch der Empfänger" versandten Werbe-Mails von den Spamhaus-Filtern (Spamhaus Block List, SBL) gefiltert worden waren. SBL kommt bei mehreren großen Providern zum Einsatz. Spamhaus reagierte auf diese Klage aber zunächst gar nicht, weil sie in den USA angestrengt worden war, man sich aber nur vor einem britischen Gericht verantworten wollte. Schließlich musste Spamhaus-Gründer Steve Linford sich aber doch zur Wehr setzen. Nicht zuletzt, weil das Gericht in Illinois damals mit dem Entzug der Spamhaus.org Domain gedroht hatte.

Dass sich sich Linford dem neuen Urteil aus Illinois beugen wird, scheint dennoch wenig wahrscheinlich. E360 wurde zumindest früher von Spamhaus als Spam-Unternehmen gelistet und auch in der Liste bekannter Spammer (Rokso) geführt. Das neue Urteil lässt es jetzt so erscheinen, als sei e360 kein Spam-Unternehmen. Doch wie sich vor zwei Jahren andeutete, hat e360 die zwangsweise Entfernung aus dem SBL dazu genutzt, anderen Spam-Unternehmen die eigenen "sicheren" IPs zur Nutzung anzubieten. Sollte das zutreffen, werden Linford und seine Freunde kaum bereit sein, auch nur einen Cent an e360 zu zahlen. Zumal die Spamhaus-Mitglieder bisher in allen Konflikten Rückgrat gezeigt haben.

 

Links:



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.