suedtirolWellness- und Ski-Urlaub in einem Hotel in Südtirol?

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Wenn Sie sich von der Hektik des Berufsalltages befreien wollen, finden Sie in Hotels in Südtirol den idealen Ausgleich für Körper, Geist und Seele.

 

Dafür muss man dieser Werbeidee zugute erhalten, einen ganz interessanten Ansatz zu verfolgen. Unter dem Titel Trending präsentiert Twitter unter anderem auf der Homepage der Anwender neue, populäre Themen. Diese Liste umfasst normalerweise 10 Themen und maximal eines dieser Themen soll im Rahmen des Testlaufs als Werbethema gekennzeichnet werden.

Aktuell ist der neueste Film von Disney Pixar, "Toy Story 3", das Werbethema, das in der Liste erscheint. Dieses Thema ist verlinkt mit der Twitter-Suche nach Toy Story 3, wobei den Ergebnissen aktuell mehrere bezahlte Tweets des Filmstudios vorangestellt werden. Darunter folgen dann aber die aktuellen und vor allem nicht gefilterten Ergebnisse der Twitter-Suche. Hier ist dann ungeschönt zu lesen, was die Twitter-Nutzer von dem Thema Toy Story 3 halten.

Werbekunden, die dieses Modell akzeptieren, müssen also mutig sein, denn sie stellen sich mit ihrer Werbung der Diskussion mit den Twitter-Nutzern. Dieser Diskussion müssen sich die Firmen selbst zwar nicht aussetzen. Doch es könnte sein, dass in diesen Tweets auch viele negative Informationen über das werbetreibende Unternehmen verbreitet werden. Bei einer Film-Ankündigung wie Toy Story 3 ist das kaum zu erwarten. Doch es scheint beispielsweise ausgeschlossen, dass BP einen gesponserten Trend über die Ölpest im Golf von Mexiko zum Teil seiner Krisenkommunikation machen würde.

Womit sich aber die Frage anschließt, für welche Kunden diese Werbeform überhaupt geeignet ist und ob es sich in diesen Fällen überhaupt lohnt, Twitter für diese Form der Propaganda zu bezahlen. Die ersten Trailer, die Disney vor einem Jahr zu Toy Story 3 veröffentlicht hat, wurden alleine bei YouTube schon teilweise mehr als 7 Millionen Mal angesehen. Die (kostenlose) Werbewirkung dieser Trailer dürfte mit den "Sponsored Trends" kaum vergleichbar sein. Noch dazu werden mit den Trends voraussichtlich am ehesten Verbraucher angesprochen, die bereits zu diesem Thema eine Meinung entwickelt haben.

Wer also "Toy Story 3" anklickt, muss im Grunde von nichts mehr überzeugt werden. Wozu sollte man dann Twitter dafür bezahlen, diese Überzeugung noch einmal zu bestätigen?

 

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