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Die Übernahme und Integration bei AOL scheint dem Dienst nicht gut getan zu haben, denn die Besucherzahlen waren nach dem Kauf stark rückläufig. Populär wurde Bebo ohnehin nur in Irland und Neuseeland. In anderen Ländern blieb der Dienst dagegen eine Randerscheinung, was sich durch die Übernahme durch den (uncoolen) Online-Dienst nicht nachhaltig änderte.

Eine bemerkenswerte Randnotiz zu diesem immerhin steuerlich absetzbaren Fiasko liefert jedoch der ehemalige AOL-Chef Steve Case. Er war es, der einst die Übernahme des Medienkonzerns Time Warner durch den vom Börsenfieber aufgeblasenen Online-Dienst in die Wege geleitet hatte. Und der damit fast den Untergang beider Unternehmen verursacht hätte.

Case schreibt jetzt bei Twitter, dass der Bebo-Verkauf unter den genannten Bedingungen nicht die Strategie eines Gewinners erkennen lasse. Doch ZDNet legt genüßlich Zahlen der Time Warner-Übernahme auf den Tisch. Beide Unternehmen hatten zum Zeitpunkt der Übernahme einen Marktwert von 300 Milliarden Dollar. Schon ein Jahr später, als die Börsenblase bereits geplatzt war, konnte man schon 100 Milliarden Dollar davon in den Wind schreiben. Heute beträgt der Marktwert der inzwischen getrennten Unternehmen noch 40 Milliarden Dollar, wobei Time Warners Wert um ein Vielfaches über dem von AOL liegt.

Case hat also am wenigsten Grund, sich über die Winning-Strategien Anderer auszulassen. Auch wenn seine persönliche Strategie aufgegangen zu sein scheint, denn er zählte auch nach seinem Weggang von Time Warner noch zu den größten (nicht-institutionellen) Aktionären des Konzerns.


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