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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Die Ergebnisse werden dabei in einer Heat Map dargestellt, wobei diese Graphik mehrere Unterscheidungsmöglichkeiten bei der Darstellung der Ergebnisse zulässt. Man kann beispielsweise nach dem jeweils genutzten Betriebssystem differenzieren oder nach der Erfahrung der Testpersonen. Es ist ebenfalls möglich, die Ergebnisse als Anteile in % oder als absolute Klicks auszugeben.

Doch bei jeder dieser Wahlmöglichkeiten bleibt das Adresseingabefeld das wichtigste Element im User Interface des Browsers. Insgesamt haben 95,6% der beobachteten User dieses Feld genutzt und zwar im Durchschnitt 430,1 Mal pro User. Was zugegeben nicht allzu sehr überrascht, denn von Bookmarks und Links alleine kann der Mensch nicht leben. Aber in den letzten Jahren war viel von der Navigations-Funktion der Suchmaschine(n) die Rede. Also von Anwendern, die bei Google "eBay" eintippen, wenn sie dort etwas kaufen wollen. Diese Verhaltensweise könnte erklären, warum immerhin 4,4% das Adressfeld des Browsers nicht benötigen. Sie tippen ihr Ziel dann einfach in den Suchmaschinenschlitz ein, der ansonsten auch von etwa zwei Dritteln (67,9%) der Benutzer - wenn auch selten (15,9 Mal pro User) - eingesetzt wird.

Ein Ergebnis, das die Firefox-Entwickler wohl am meisten interessieren dürfte. Schließlich refinanziert sich die Mozilla-Stiftung in erster Linie durch die Zahlungen Googles, die wiederum eine Folge Einbindung der Suchmaschine in diesem Suchschlitz ist. 15,9 Suchen pro Anwender in einem Zeitraum von 5 Tagen sind also die Gegenleistung, die Google für diese Zahlungen erhält.

Auch weitere Ergebnisse dieser Verhaltensstudie wirken etwas ernüchternd. So ist das RSS Icon in der Adresszeile einer der eher unwichtigen Knöppskens des Browsers, denn er wird nur von 7,3% der Benutzer angeklickt. Ähnliches gilt aber für eine ganze Reihe von Knöpfen. Wirklich wichtig sind im Grunde nur jene Schalter, die man schon im Mosaic-Browser: "Zurück" (93,1%, verikaler Scroll-Balken (89%) und "Neu laden" (73,2%). Etliche andere der fast 50 Schalter und Felder des Browsers könnte man sich ebenso gut sparen.


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