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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Wie immer bei Arringtons Enthüllungen ist zunächst einmal Skepsis angebracht. Allerdings gibt es inzwischen einige Hinweise, die seine Angaben stützen. Dazu zählt nicht zuletzt ein Tweet des Zynga Chefingenieurs von diesem Wochenende, in dem ein Deal mit Google erwähnt wurde - bis er das Posting wieder löschte. Geht man also davon aus, dass es dieses Investment wirklich gibt, so stellt sich die Frage nach dem Nutzen.

Arrington hat dazu angegeben, dass die Millionen-Spritze von Google selbst gezahlt wurde und nicht von Google Ventures, der für Risikokapital zuständige Arm des Unternehmens. Es handelt sich demnach wohl schon um eine Investition, für die es auch im operativen Bereich Pläne geben könnte. Möglicherweise soll Zynga bei Googles geplantem sozialen Netzwerk Google Me eine Rolle spielen.

Wobei das PC Magazine darauf hinweist, dass die Zynga-Spiele es möglich machen, soziale Strukturen in Gestalt der Spielergemeinschaften abzubilden. Ein Punkt, der Googles Datenhunger sicher entgegen käme. Allerdings scheint Zynga auch ganz allgemein eine sehr interessante Investition. Immerhin soll das Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 bereits 350 Millionen Dollar eingenommen haben und wird voraussichtlich im nächsten Jahr bereits die Milliarden-Grenze durchbrechen.

Weshalb sich ZDNet-Blogger Christopher Dawson schon die Frage stellt, wieso Google nicht gleich das ganze Unternehmen aufgekauft hat. Sieht man davon ab, dass diese Übernahme auf Widerstände bei den Kartellwächtern stoßen könnte, wäre es für den Zynga-Partner und Google-Konkurrenten Facebook sicher eine überraschende Erkenntnis, wenn ein Google-Unternehmen plötzlich die Spielsucht der Facebook-Nutzer befriedigen würde.

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