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21. Juli 2010
Da die Times einen Rückgang in dieser Größenordnung erwartet hat, muss man davon ausgehen, dass auch unter diesen Bedingungen noch die "bedeutsamen" Mehreinnahmen aus der Online-Version möglich sind, die Rupert Murdoch als Besitzer der Zeitung sich erhoffte. Der Guardian, der keinen direkten Zugang zu den Nutzungsdaten der Times und der Sunday Times hat, kann sich nur auf vage und unbestätigte Schätzungen verlassen.
So werden beispielsweise Zahlen des Medien-Blogs BeehiveCity übernommen, wenn von 150.000 Anwendern die Rede ist, die sich in der Übergangsphase für eine vorübergehend kostenlose Nutzung registriert hatten. Diese Angabe musste BeehiveCity in der Zwischenzeit ergänzen. "Offizielle Quellen"haben dem Blog mitgeteilt, dass diese Zahl "etwas" höher ist. Nicht bemängelt haben diese offiziellen Quellen die Angabe, dass 15.000 Besucher sich für einen kostenpflichtigen Zugang registriert haben.
Das Blog (und auch der Guardian) gehen daher davon aus, dass diese Angabe richtig ist. Doch das müsste für Murdoch enttäuschend sein, denn der kostenpflichtige Zugang beinhaltet auch die Option, sich für 1 Pfund beziehungsweise für 1,50 Euro einen Tageszugang zu beiden Zeitungen zu verschaffen. Damit bleibt das große Rätsel, wie viele neue Abonnenten für die Online-Ausgabe gewonnen werden konnten.
Erfreulich in diesem Zusammenhang klingt die weitere Angabe, dass die nur für die Times verfügbare iPad-Anwendung bereits 12.500 Mal verkauft wurde. Setzt man voraus, dass diese Zahl stimmt, dann wäre das ein enormer Erfolg für die Zeitung, selbst wenn 30% der Einnahmen (13,99 Euro für 30 Tage) an Apple abgeführt werden. Doch mit dem iPad ist das so eine Sache. Noch ist das Gerät zu kurz auf dem Markt, um von einer Massenerscheinung zu sprechen. Und zu groß ist die Gefahr, dass gerade die frühzeitig zur Verfügung gestellten Anwendungen führender Zeitungen von den "early Adpoters" testweise gekauft werden.
Erstaunlich ist jedenfalls, dass die Anwendung bisher noch keine Bewertung und keinen einzigen Kommentar erhalten hat. Kurz: Die von vorsichtiger Schadenfreude geprägte Einschätzung des Guardian ist auch nur ein Im-Nebel-Gestochere auf hohem Niveau.
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