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Man nimmt die guten Ergebnisse mit einem Achselzucken hin, erklärt sie aber einfach durch den Produktzyklus, denn die Einführung von Windows 7 lässt nach dem Vista-Flop immer noch die Kassen klingeln. Doch die Börsianer wollen echtes Wachstum sehen und müssen stattdessen beobachten, dass Microsoft auf den selbst ausgesuchten, beziehungsweise auf den sich anbietenden neuen Märkten nur wenig zu bieten hat.

Mit Bing wollte Microsoft der Suchmaschine Googles Paroli bieten, tritt aber mit einem sehr kleinen Marktanteil einfach nur auf der Stelle. Was die mobile Welt angeht, hat Microsoft jetzt zwar erste konkrete Schritte zur Markteinführung von Windows Phone 7 erbracht, doch Revolutionäres wird davon nicht erwartet. Beobachter fragen sich, wie Microsoft mit diesem neuen System gegen die beiden agilen Widersacher Apple und Google bestehen will, deren Produkte, beziehungsweise Systeme als hip gelten und die jeweils schon eine riesige Entwickler-Gemeinschaft um sich scharen konnten. Ob es ausreichen wird, Microsoft-Entwickler mit Geld zu ködern?

Mit dem sozialen Telefon für Jugendliche "Kin" hatte Microsoft ebenfalls kein Glück. Das Gerät wurde schon nach wenigen Wochen mangels Interesse der Zielgruppe wieder eingestampft, man hat "Erfahrungen gesammelt". Ebenfalls wacklig erscheint die Ankündigung, bis zum Jahresende Windows 7-Tablets auf den Markt zu bringen, wo doch Hewlett Packard als erster offizieller Partner seine Pläne schon wieder aufgegeben hat.

Ein weiterer Zukunftsmarkt, der Handel mit Musik auf einer eigenen Plattform in Gestalt des Zune-Abspielers, dümpelt bestenfalls vor sich hin. Obwohl es dort technisch eine raffinierte Lösung war, dass Zune-Benutzer sich gegenseitig Musik "zuquetschen" können, wurde die Funktion schnell wieder abgestellt. Vermutlich, weil die Anwender Microsofts ständiges Anbiedern an die Rechteinhaber zur Übernahme von Kopierschutzverfahren führte, die von den Anwendern als lästig empfunden werden. Wieviel Spaß soll es machen, sich Musik zuzuquetschen, die nach dreimaligem Anhören nach Zahlung verlangt?

Wohin man auch schaut, hat Microsoft Baustellen dieser Art aufgebaut, doch keine dieser Baustellen sorgt für das gleiche Ah und Oh, wie man es beispielsweise von Apples Produkteinführungen kennt. Der einzige Bereich, in dem Microsoft weiterhin dominiert, sind die Desktop-Rechner. Doch hier bestehen große Bedenken, dass man von einem schrumpfenden Markt ausgehen muss.

Das alles setzt Microsoft-Chef Steve Ballmer unter enormen Druck und in vielen Berichten ist schon von Meuterei die Rede, beziehungsweise von der Notwendigkeit, den Kaufmann durch eine Chef-Gestalt mit Visionen und Charisma zu ersetzen. Doch solange Ballmer das Vertrauen des Vorstands genießt, ist damit kaum zu rechnen. Und das scheint derzeit noch gegeben.

 

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