Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.
26. Juli 2010
Dass das Torrentfreak-Blog die Mängel der Studie entdeckt, ist dabei ebenso wenig überraschend wie der Umstand, dass AFACT die Studie für sich vereinnahmt. Nichtsdestotrotz hat das der Torrent-Szene nahestehende Magazin guten Grund, an der Methodik zu zweifeln.
Das beginnt schon mit der Bildung der Stichprobe, die über das Torrent-Verzeichnis Torrentz.com erfolgt. Dort wurden von den derzeit über 2 Millionen Einträgen nur jene Downloads ausgesucht, die als besonders populär gelten. Daraufhin wurden die Tracker analysiert und es wurden unter anderem Kategorien der Downloads gebildet. Mit dem Ergebnis, dass die meisten Downloads aus Kinofilmen (40%), Fernsehserien (29,1%) und Musik (16,5%) bestehen. Weiterhin treffen die Wissenschaftler die Feststellung, dass 89% dieser Downloads eindeutig illegal sind, aber nur 0,3% eindeutig legal. Für den Rest kann keine eindeutige Angabe getroffen werden, doch man nimmt an, dass dieser Rest überwiegend ebenfalls als illegal anzusehen ist.
Torrentfreak ist mit diesem Ergebnis überhaupt nicht einverstanden und weist auf einige methodische Probleme hin, die wirklich als zweifelhaft zu bezeichnen sind. Zweifelhaft ist allerdings schon der gesamt Ansatz der Studie. Zumindest dann, wenn es darum geht, die Anteile legaler und illegaler BT-Downloads am gesamten Datenverkehr zu bestimmen. Genau das war jedenfalls die Fragestellung der Studie: Wie viele Dateien werden mit Hilfe von Bit Torrent getauscht und wie lassen sich diese Downloads kategorisieren?
Wer zur Beantwortung dieser Forschungsfrage nur die Downloads eines Dienstes wie Torrentz.com untersucht und dort auch noch die populärsten Downloads auswählt, darf sich nicht wundern, wenn die meisten Downloads Film, Musik oder andere Unterhaltung betreffen und vermutlich illegal sind. Doch damit lässt sich keine Aussage über das Bit Torrent-Protokoll und seine Nutzung als Ganzes treffen. Wo bleiben beispielsweise die legalen Downloads etwa von Software-Entwicklern, die ihre eigenen Produkte über ihre eigene Homepage anbieten?
Diese Downloads werden erwartungsgemäß bei Torrentz.com kaum zu den populärsten zählen und damit nicht in die Studie eingehen. Doch das ist erwartbar. Ebenso wie es erwartbar ist, dass YouPorn die meisten Downloads Porno-Videos sind. Von den YouPorn-Downloads lässt sich nicht auf die Gesamtheit der Interbet-Videos schließen. Das dürfte den Wissenschaftlern eigentlich klar sein und sie hätten ihre Ansatz entsprechend enger fassen müssen.
Links:
| < Neuere | Ältere > |
|---|




