Preispiraten Preispiraten 6.5 - der intelligente Preisvergleich!

Noch bequemer geht es nicht: Suchen Sie nach Online-Auktionen in 18 Ländern. Wir erinnern Sie per Mail oder SMS, wenn der Hammer fällt. Für den perfekten Preisvergleich suchen die Piraten zusätzlich in über 10.000 Shops nach den günstigsten Angeboten. Mit Google Maps zeigen Ihnen die Piraten, wo ihr Schnäppchen zum Verkauf steht. Dazu gibt es Testberichte und weitere Hilfen. Auch für Ihre nächste Urlaubsreise!

Testen Sie selbst auf preispiraten.de ! Selbstverständlich kostenlos.

 

Einen Nachweis, dass Manning mit den Afghanistan Logs zu tun haben könnte, gibt es zur Zeit nicht. Auch Wikileaks-Sprecher Julian Assange weiß nichts von möglichen Vorwürfen in dieser Angelegenheit. Allerdings scheinen die US-Ermittler keinen Überblick zu haben, welche Dokumente Manning wirklich Wikileaks überlassen hat. Offenbar ist der frühere Hacker Adrian Lamo nach wie vor die wichtigste Quelle, auf die die Ermittler sich stützen können.

Manning hatte den Kontakt zu Lamo gesucht und sich ihm gegenüber als Whistleblower zu erkennen gegeben. Lamo wiederum gab diese Informationen an die Behörden weiter, weil er in Mannings Informationen eine Gefährdung von Menschenleben gesehen haben will. Die Unterlagen, über die Mannings mit Lamo sprach - es war unter anderem von 260.000 "diplomatic cables" die Rede -, hat Lamo allerdings nicht gesehen und vermutlich ist auch den Ermittlern unklar, um welche Daten es sich konkret handelt.

Sonst wäre es wohl nicht nötig, dass die Computer-Experten des Pentagon nun noch einmal die Rechner überprüfen, zu denen Manning Zugang hatte. Die Forensiker sollen bei der neuerlichen Untersuchung überprüfen, ob Manning als Quelle der Afganistan Logs in Frage kommt. Sollte die Aussage Lamos wirklich der einzige Beweis der Militärankläger sein, dann wird es ohne Mannings Geständnis vermutlich nicht einfach, ein gewollt hartes Urteil gegen den Beklagten durchzusetzen.

Um den Soldaten vor einem Schauprozess und einer exemplarischen Verurteilung zu schützen, hat Wikileaks wohl auch schon Gelder bereitgestellt, das die vom Militär gestellte Verteidigung für die Hinzuziehung einer zivilen Rechtsberatung nutzen könnte. Doch bisher haben die Militäranwälte das nicht für nötig gehalten. Vielleicht auch, weil sie in der Annahme dieses Geldes aus der Hand von "Verrätern" ein weiteres rechtliches Problem sehen.

 

Links:



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.